Kritik an FDP-Vorsitzendem Linge – Vorwürfe gegen Bürgermeisterkandidaten Exner zurückgewiesen

SPD: Blockiert haben ganz andere

Gaby Künzer

Fuldatal. „Wenn FDP-Vorsitzender Lars Linge, der bisher in Fuldatal nie ein politisches Mandat innehatte, der Fuldataler SPD politische Blockaden gegenüber Bürgermeisterin Anne Werderich vorwirft, dann scheint er entweder versehentlich einer Verwechselung erlegen zu sein oder er behauptet bewusst Falsches.“ Mit diesen Worten reagiert Gaby Künzer, Vorsitzende der SPD in Fuldatal und der Parlamentsfraktion auf Äußerungen von Linge im laufenden Bürgermeisterwahlkampf.

Die SPD-Fraktion habe der Bürgermeisterin mit dem Votum für den Haushalt der Gemeinde stets das wichtigste Handlungsinstrument zur Verfügung gestellt. „Blockiert haben ganz andere“, sagt Künzer mit Blick auf die CDU. In der Amtszeit von Anne Werderich habe die CDU von 22 Haushalten und Nachtragshaushalten 16 abgelehnt.

Sachliche Gesichtspunkte

„Auch die FDP hat nicht immer die Vorlagen der FDP-Bürgermeisterin mitgetragen“, so Künzer. Die SPD prüfe und entscheide stets die in der Gemeindevertretung anliegenden Themen nach sachlichen Gesichtspunkten.

Linge stelle sich mit seinen Behauptungen zum SPD-Bürgermeisterkandidaten Klaus Exner ein Armutszeugnis aus und schlage unter die Gürtellinie. Denn „Klaus Exner ist Mitarbeiter der Verwaltung und als solcher weisungsgebunden. In den gemeindlichen Gremien hat ein Verwaltungsmitarbeiter weder Antrags- noch Rederecht“, betont Künzer. Exner habe daher nicht die Politik in Fuldatal gestalten können.

Gaby Künzer empfiehlt dem FDP-Vorsitzenden Lars Linge, sich mit der Hessischen Gemeindeordnung auseinanderzusetzen, um so „die zum Mitreden erforderlichen grundlegenden Kenntnisse über das Funktionieren von Kommunalpolitik zu erhalten“. (mic) Archivfoto: Koch

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