Diskussion um Zukunft der Stromnetze dauert an

SPD: Kooperation, keine Dominanz

Baunatal. Die Debatte um die Zukunft der kommunalen Stromnetze dauert an. Baunatals SPD weist nun den Vorwurf zurück, die StädteVellmar und Baunatal dominierten das gemeinsam mit Eon Mitte geplante Versorgungswerk.

Diese Kritik hatten die Fuldataler Grünen geäußert. Martin Hühne, Vorsitzender der Baunataler SPD, kontert in einer Pressemitteilung: Die Ökopartei vergifte Ansätze zur Kooperation in der Region.

Hühne lobt vielmehr die Bereitschaft der 15 Kommunen zur intensiven regionalen Kooperation. Er betont, dass dem Versorgungswerk weitere Kommunen beitreten können.

Die Empfehlung, das Versorgungswerk zu gründen, der inzwischen 15 Kommunen gefolgt sind, stammt von einer Verhandlungsgruppe, zu der Vellmars Bürgermeister Dirk Stochla und Baunatals Erste Stadträtin Silke Engler-Kurz (beide SPD) gehörten. Die Gruppe vertrat insgesamt 24 Kommunen, die jetzt aber zum Teil anders entschieden haben. Eon Mitte hat in Baunatal eine Niederlassung mit über 200 Beschäftigten. (ing)

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