SPD: Linke ist realitätsfern

Kreis Kassel. Die SPD hat die Forderung der Linken nach einer Rekommunalisierung von Aufgaben im Landkreis Kassel zurückgewiesen.

„Die politischen Forderungen der Linken haben mit der Realität im Landkreis Kassel überhaupt nichts zu tun“, meint Timon Gremmels, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion.

Die Forderung, die Abfallentsorgung in öffentliche Hände zu nehmen, laufe „völlig ins Leere“. Die Müllabfuhr werde seit Jahren sehr erfolgreich vom Eigenbetrieb des Landkreises betrieben. „Dabei liegen unsere Abfallgebühren hessenweit im unteren Bereich.“ Auch die Absicht, die Wasserversorgung in kommunale Verwaltung zu geben, gehe völlig an der Realität vorbei. Die Einwohner würden in der Regel bereits von kommunalen Gemeindewerken mit Wasser versorgt. „Kommunaler geht es gar nicht“, sagt Gremmels.

Realitätsfern seien die Linken auch beim Thema Schulsanierungen in öffentlich-privater Partnerschaft. So zahle der Kreis die Miete nicht – wie von den Linken in einem Interview mit der HNA behauptet – an Private, sondern an eine eigens gegründete Gesellschaft. In dieser Tochterfirma der Hessischen Landesbank und dem Landkreis habe der Kreis sogar die Mehrheit. Von der Schulsanierung in Höhe von 200 Millionen Euro profitierten nicht nur die Schüler im Landkreis Kassel, sondern auch die regionale Wirtschaft, so Gremmels weiter. (hog)

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