Handball-Turnier Schneegans-Cup feierte 25-jähriges Jubiläum mit Rekordteilnehmerzahl

Spektakel mit 85 Teams

Mit viel Spaß dabei: Die Minis der HSG Fuldatal/Wolfsanger um Amee-Lia (hinten, von links), Luana, Trainerin Tanja Lauer, Finja, Maja sowie (vorne von links) Hannah, Ida, Malte und Lea waren die jüngsten Fuldataler, die bei dem Turnier an den Start gingen. Fotos: Kisling

FULDATAL. Drei Tage Sonne, Sport und Spaß: Mit einem Rekordergebnis ist das 25-jährige Jubiläum des Handballturniers um den Schneeganscup im Simmershäuser Weidenbergstadion zu Ende gegangen.

Insgesamt 85 Teams aus ganz Deutschland sorgten für ein buntes Treiben auf und neben den Feldern. Der Stellenwert, den der vor 25 Jahren als vereinsinternes Saison-Abschluss-Turnier gegründete Wettbewerb inzwischen gewonnen hat, wurde an der Besetzung der Mannschaften deutlich. So waren Mannschaften aus Saalfeld, Dreieich und Altenhagen zu Gast. Die weiteste Anreise hatten die Spieler des VfL Wolfsburg.

Insgesamt acht Mannschaften hatten die Niedersachsen gemeldet und waren mit über 60 Spielern und Betreuern vor Ort. „Von Simmershausen hatte ich vorher noch nie etwas gehört, aber mir gefällt es hier sehr gut, man lernt viele neue Leute kennen“, meinte der 13-jährige Nils, der für den VfL beim Nachwuchsturnier spielte.

Ohnehin ist das Turnier für die Kinder und Jugendlichen mittlerweile ein Höhepunkt innerhalb der Turniertage. 47 Mannschaften nahmen an dem Jugendturnier teil, von den Minis bis hin zur C-Jugend. „Bei den Minis werden auf Spielfesten sonst keine Treffer gezählt, von daher ist das heute etwas ganz Besonderes und alle sind heiß auf die Spiele“, meinte Trainerin Tanja Lauer, die die Minis der HSG Fuldatal/Wolfsanger betreut. Nichtsdestotrotz stand der Spaß im Vordergrund.

Am Vortag hatten sich bereits die am Spielbetrieb teilnehmenden Seniorenmannschaften im Herren- und Frauen-Bereich sowie die weibliche Jugend B miteinander gemessen. Den Auftakt zum Turnier hatten elf Hobbymannschaften beim Jux-Turnier gemacht.

Um ein Turnier dieser Größenordnung zu stemmen, war eine durchgeplante Organisation von Nöten. Das sechsköpfige Team der Turnierleitung teilte die Helfer ein, bearbeitete die Ergebnislisten und stellte einen Ansprechpartner für die teilnehmenden Mannschaften.

Letztmalig gehörte der Turnierleitung Andreas Kiehne an. Seit der ersten Ausrichtung vor 25 Jahren gehörte Kiehne zum Organisatorenteam. „Es ist schön, wenn man sieht, wie das Turnier gewachsen ist und welche persönlichen Beziehungen über die Jahre entstanden sind“, lobte der Mitorganisator, der mit einem Pokal für sein langjähriges Engagement verabschiedet wurde. Einen besonderen Dank sprach die Turnierleitung allen Helfern aus, die sich um die Verpflegung, beim Auf- und Abbau und der sonstigen Turniergestaltung mit einbrachten. HINTERGRUND

Von Tobias Kisling

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