Spiel mit dem Feuer: Pyrokünstler übten auf dem Sensenstein 

Nieste. Die Teelichter waren in der Nacht wohl die kleinsten Flammen. 340 Profis und Anfänger der Feuerkunst folgten der Einladung von www.Feuershow.de und trafen sich in der Sportbildungsstätte auf dem Sensenstein bei Nieste.

In Workshops lernten die jungen Künstler den Hyperloop, die Matrix, das Feuerrad und andere Feuertricks. Tagsüber war es jedoch wenig spektakulär. Die Stäbe, Bälle, Fächer und Hula-Hoops blieben kalt - Trockenübungen waren angesagt.

Auch das Feuerschlucken boten Profis in Workshops an. Das sei aber eher unspektakulär, sagte Bjerkana Hofmann. Sie hat den Künstlertreff mitorganisiert.

Als es endlich dunkel wurde, versammelten sich Dutzende Feuerkünstler auf dem Rasen und zeigten, was sie gelernt hatten. Eine besonders faszinierende Vorstellung lieferte ein mysteriös anmutender, schwarz gekleideter junger Künstler mit einer riesigen Feuerkugel. „Jetzt wird es spannend“, sagte Hofman. „Der hat’s wirklich drauf.“

Die Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Dicht am Kopf vorbei und durch die Beine hindurch schwang der Pyrokünstler seine flammende Kugel während er akrobatische „moves“ machte. „Viele brauchen Jahre, um die schweren moves zu lernen“, betonte Hofmann. „Für manche braucht man aber nur Stunden.“ Besonders für Anfänger müsse aber die Sicherheit an erster Stelle stehen, denn das Spiel mit dem Feuer ist brandgefährlich.

Rubriklistenbild: © S. Dilling

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