Verein „Mehr Zeit für Kinder“ mit Wettbewerb – Grundschule Obervellmar dabei

Spielzimmer als Gewinn

Probelauf: Grundschüler der ersten beiden Klassen der Grundschule Obervellmar durften schon einmal ihre neuen Spiele ausprobieren und nach Herzenslust gemeinsam spielen. Foto: Brandau

Vellmar. Um Kindern in Zeiten erhöhten Bildschirmkonsums das klassische Spielen näherzubringen, hat der Verein „Mehr Zeit für Kinder“ die Initiative „Spielen macht Schule“ ins Leben gerufen. Dadurch erhalten Grundschulen aus ganz Deutschland die Möglichkeit, eine kostenlose Ausstattung für ein schulisches Spielzimmer zu gewinnen. Zu den 200 Gewinnern gehört auch die Grundschule Obervellmar. „Mit unserem Konzept waren wir erfolgreich“, erklärt Christina Kaiser, Konrektorin der Obervellmarer Grundschule.

Seit dem Ende der Weihnachtsferien warten jetzt in den Regalen der Grundschule Obervellmar unzählige Spiele auf Nutzer. Von kleinen Figuren und ganz verschiedenen Gesellschaftsspielen über ein Puppenhaus bis hin zu Modellautos gibt es alles, was Kinderherzen höherschlagen lässt. Gespielt werden soll hauptsächlich während der nachunterrichtlichen Betreuung, an der momentan 70 der 265 Kinder, unter Anleitung und Aufsicht ausgebildeter Fachkräfte teilnehmen. „Aber auch während des Vormittagsunterrichts können Lehrkräfte mit ihren Schülerinnen und Schülern das Spielzimmer nutzen, um Spielstunden abzuhalten. „Das ist besonders für Grundschüler wichtig, denn Spielen und Lernen sind keine Gegensätze“, bestätigt die Pädagogin.

Wichtige Ergänzung

Darum seien gute Spiele eine wichtige Ergänzung des schulischen Bildungsangebotes. „Kinder unterscheiden nicht zwischen Lernen und Spielen. Sie sammeln wichtige Erfahrungen, die sie im Alltag nutzen können. Sie lernen kooperativ zu handeln, kreative Ideen zu entwickeln, sich zu konzentrieren und zuzuhören. Außerdem lernen sie, mit Sieg und Niederlagen umzugehen und vorgegebene Regeln zu beachten. Ganz nebenbei werden Gedächtnis und logisches Denken trainiert und die Fantasie angeregt.“

Und Spaß macht es außerdem. Das war den Grundschulkindern anzusehen, als sie jetzt zum ersten Mal ihre Spiele testen konnten. „Wir finden das großartig“, war die einhellige Meinung der Grundschüler.

Von Werner Brandau

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