Franz Schwarz ist treuer HNA-Leser – Viele Jahre organisierte der Rengershäuser große Grillfeste für den VdK

Spießbraten – genau wie in der Heimat

Gang zum Briefkasten: Franz Schwarz holt die HNA. Die gehört unbedingt zum Frühstück dazu. Foto: Kühling

Baunatal. An die 16 Jahre, in denen er den VdK in Rengershausen als Vorsitzender leitete, erinnert sich Franz Schwarz noch ganz genau. Höhepunkt, so sagt der 84-jährige treue Abonnent der HNA, seien die jährlichen Grillfeste des Vereins gewesen, für die er und seine Frau Anneliese sogar immer ihren eigenen Garten zur Verfügung stellten.

„Über 60 Teilnehmer kamen zu uns. Es gab Spießbraten vom Grill“, berichtet der 84-Jährige. „Den bereitete ich so zu wie die Menschen in meiner Heimat, dem Saarland.“ Richtig gut werde der Braten nur, ergänzt die 83-jährige Anneliese Schwarz, wenn dieser über ganz trockenem Buchenholz gegrillt werde.

Der tägliche Blick in die Zeitung war für den Vereinsvorsitzenden während dieser Jahre unabdingbar. Er wolle über Politik und alle aktuellen Ereignisse informiert sein, betont der gelernte Fahrzeugmechaniker, der seine Berufsausbildung ganz in der Nähe bei den Henschel-Flugmotorenwerken begann. Dort steht übrigens heute das VW-Werk.

Nach der Hochzeit mit Anneliese 1952 habe er die Zeitung abonniert, erinnert sich Schwarz. „Seit dieser Zeit geht nichts mehr ohne HNA“, betont er. Jeden Morgen lese er die aktuellen Meldungen. „Sonst schmeckt kein Kaffee.“

Mit seiner Frau tausche er die verschiedenen Blätter am Frühstückstisch aus, berichtet Schwarz weiter. Das sei ein festes Ritual.

Streit um Gartenbau

Die HNA habe ihm auch schon mal geholfen, sagt der 84-Jährige. Als er vor einigen Jahren Streit mit einem Gartenbauunternehmen über die Qualität von Arbeiten auf seinem Rasengrundstück hatte, habe die Zeitung die Sache aufgegriffen und berichtet. Die Artikel darüber hat der Rengershäuser in einem extra Ordner verstaut. „Da war ich froh, dass ich die HNA hatte.“

Franz Schwarz ist in Rengershausen verwurzelt. Viele Jahre war er beispielsweise für den Turn- und Sportverein Rengershausen aktiv, zunächst selbst auf dem Fußballplatz, später dann als Jugendleiter. Weil die Kinder mit dem Fahrrad zu den Spielen gefahren seien, habe er sich ein Fahrrad zugelegt, erinnert sich Schwarz an diese Zeit. „Ich hatte ja nur ein Motorrad. Und ich wollte mit der Mannschaft zusammenfahren.“

Die Familie steht bei Anneliese und Franz Schwarz ganz oben auf der Liste. Jeden Samstag, so berichtet die 83-Jährige, treffe man sich bei ihnen zu Hause an der Waimersbergstraße in Rengershausen. „Samstag ist Familientag. Da trinken wir hier alle Kaffee.“

Von Sven Kühling

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.