Neu im Team: Katharina Hausmann heißt die neue Jugendarbeiterin in Vellmar

Spontan mit vielen Ideen

Neu und doch vertraut: Katharina Hausmann ist seit September für die Jugendarbeit der Stadt Vellmar zuständig. Im Jugendzentrum hat sie bereits Keramikkurse geleitet. Foto: Rogge-Richter

Vellmar. Sie sieht aus, wie man sich als junges Mädchen eine Freundin vorstellt. Eine, mit der man abends Casting-Shows gucken, gemeinsam durch die Bravo blättern, Schminktipps ausprobieren und offen über Liebeskummer reden kann. Katharina Hausmann ist Sozialpädagogin und seit 1. September an der Seite ihres Kollegen Axel Rose für die Jugendarbeit der Stadt Vellmar zuständig.

„Mit 24 bin ich noch nicht so weit weg von den Themen, die Kinder und Jugendliche beschäftigen. Ich denke, dass sie sich mit mir identifizieren können. Davon kann ich wiederum in meiner Arbeit profitieren“, sagt Katharina Hausmann und wirkt relativ entspannt dafür, dass sie - frisch von der Uni - vor wenigen Wochen ins Berufsleben gestartet ist. Warum sollte sie auch aufgeregt sein: Ihren neuen Arbeitsplatz in Vellmar, das Piazza, Haus der Jugend und Kultur, kennt die gebürtige Frommershäuserin, die erst seit Kurzem mit ihrem Freund in Kassel wohnt, von klein auf. „Ich kam zum Töpfern oder zum Kinderkino hierher und war später oft im Jugendcafé. Hier habe ich viele Freunde gefunden.“

Seit ihrem 16. Lebensjahr war Katharina Hausmann bei den Ferienspielen aktiv, die sie im August erstmalig mit Axel Rose organisiert hat. Ihren neuen Kollegen sowie einige der Kinder und Jugendlichen aus Vellmar und Umgebung kannte sie also auch schon. Selbst der Werkraum mit seinen Regalen voller Töpferarbeiten, in dem sie an diesem Dienstagmorgen sitzt, ist ihr vertraut: Seit zwei Jahren leitet die junge Frau im Haus der Jugend und Kultur Keramikkurse.

„Man kann schon sagen, dass ich bereits im Vorfeld einen Einblick in die Stadtjugendarbeit hatte“, sagt Katharina Hausmann. Trotzdem müsse sie sich jetzt zunächst richtig einarbeiten. „Dazu gehört zum Beispiel herauszufinden, was die zumeist Sechs- bis 16-Jährigen wollen und was wir neben dem bestehenden Programm anbieten können, damit sie weiterhin gern hierher kommen.“

„Bedarfsorientiertes Angebot“ lautet ihr Schlagwort, das die Sozialpädagogin nicht zuletzt aus ihrem Studium der Sozialen Arbeit an der Universität Kassel kennt. Auch in ihrem Freiwilligen Sozialen Jahr am Klinikum Kassel, der Zusatzausbildung zur Sozialassistentin, die sie neben dem Fachabitur am Evangelischen Fröbelseminar in Kassel absolvierte, sowie zahlreichen Praktika hat Katharina Hausmann gelernt, auf die Bedürfnisse anderer Menschen - speziell von Kindern und Jugendlichen - einzugehen.

„Die Arbeit mit ihnen macht mir so viel Spaß, weil sie abwechslungsreich ist. Kinder und Jugendliche sind so wandelbar. Da muss man spontan sein“, sagt sie. Deshalb könne sie jetzt auch noch nicht sagen, welche ihrer vielen Ideen in Zukunft umgesetzt würden. „Wir könnten die Projekte für Mädchen ausbauen oder verstärkt moderne Medien wie das Internet einsetzen.“ ARTIKEL UNTEN

Von Sarah Rogge-Richter

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