DRK-Rettungshunde müssen Höchstleistungen bringen

Spürnasen im Härtetest

Geprüft und erfolgreich: Hundeführerin Maike Bruse und Hund Tariq von der Rettungshundestaffel Kassel-Wolfhagen. Foto: nh

Kreis Kassel. Eine anspruchsvolle Leistung mussten die zukünftigen Rettungshunde aus der Stadt Kassel, dem Landkreis sowie aus Marburg, Limburg und Rotenburg erbringen.

Die Prüfung zum Rettungshund stand an und ließ die vier- und zweibeinigen Rotkreuzhelfer zu Höchstleistungen anlaufen.      Im DRK-Katastrophenschutzzentrum Wolfhagen und rund um den Ofenberg zeigten die Hundeführer ihr theoretisches und praktisches Können.

Noch viel wichtiger war das reibungslose Zusammenspiel zwischen Hundeführer und Rettungshund, denn im Einsatzfall hat Gehorsam Priorität.

Deshalb war ein Bestandteil der Prüfung die Gehorsams-prüfung, bei welcher der Hund inmitten einer Gruppe fremder Menschen und anderer Hunde stets bei seinem Herrchen bleiben muss. Ferner stand für jedes Prüflings-Paar eine Personensuche in einem 30 000 Quadratmeter großen, bewaldeten Gebiet auf dem Programm.

Alle 18 Monate wird der Rettungshund mit seinem Hundeführer geprüft und darf bei dreimaligem Durchfallen weder nochmals die Prüfung versuchen noch zusammen bei Einsätzen ausrücken. Auch bei einer groß angelegten Personensuche Ende August nahe Ippinghausen waren die Spürnasen des DRK-Kreisverbands Kassel-Wolfhagen unterwegs, um die vermisste Person zu finden.

Damit sie für solche Einsätze fit sind, trainieren die Mitglieder der Rettungshundestaffel zweimal pro Woche auf ihrem Übungsplatz in Kassel-Wolfsanger sowie in den Gemarkungen rund um Immenhausen, Ehlen, Wolfhagen und auch auf dem Hohen Gras.

Das Einsatzgebiet der Staffel erstreckt sich 60 Kilometer rund um die Stadt Kassel. Die Hundeführer und die Helfer, die ohne Hund bei Suchen beteiligt sind, haben alle eine Sanitätsausbildung, einen Funklehrgang absolviert sowie intensive Übung im Umgang mit topografischer Karte und Kompass. (za/nh)

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