Conny Häfner gibt Vorsitz der Turnabteilung in Dittershausen an Jutta Poppenhäger ab

Stabwechsel nach 34 Jahren

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Der „Stab“ wird weitergegeben: Conny Häfner (links) tritt ihren Posten an Jutta Poppenhäger ab.

Fuldabrück. Die TSG Dittershausen befand sich fest in den Händen der Handballer, als Conny Häfner 1972 in die Gymnastikgruppe des Vereins eintrat. Eine Abteilungsleitung der damaligen fünf Sportgruppen gab es nicht.

Das änderte sich 1980, als Conny Häfner in der reinen Männerdomäne die Turnabteilung zu leiten begann, die inzwischen auf 20 Gruppen angewachsen ist. Jetzt, nach 34 Jahren, gibt sie den Stab weiter an Jutta Poppenhäger.

Angeboten wird heute im Verein das ganze Breitensportspektrum. Aerobic, Rückengymnastik, Mannschaftsspielgruppen und viele weitere Gymnastikangebote erfreuen sich großer Beliebtheit. „Wir haben alle neuen Trends mitgemacht. Manches ist wieder eingeschlafen, vieles ist geblieben und hat sich bewährt“, erinnert sich Conny Häfner.

Um den jetzigen Bürgermeister Dieter Lengemann, der den Verein seit 30 Jahren leitet, auch in seiner politischen Arbeit zu entlasten, übernahm Häfner 1984 als Stellvertreterin viele Aufgaben und steht bis heute ganz fest hinter ihrem Verein. Dazu trägt sicherlich bei, dass für sie die Vereinsarbeit beim Menschen beginnt und die persönliche Kontaktpflege den Kern ihrer Tätigkeit bildet.

„Wir sind nicht nur ein Sportverein, sondern haben auch eine persönliche Verantwortung für unsere Mitglieder, die wir entsprechend betreuen“ , betont sie.

An der Planung der kulturellen und sozialen Angebote wie der jährlichen Busfahrt, Theaterbesuche, Wanderungen, Stadtführungen und Besichtigungen ist die Fuldabrückerin maßgeblich beteiligt.

Die Empfehlung „Frag doch erst mal Conny“ führt in den allermeisten Fällen zu einer zufriedenstellenden Lösung und wird so gerne und häufig wahrgenommen, dass aus dem Hobby längst ein Vollzeitjob geworden ist.

Seit 22 Jahren leitet Conny Häfner das Ortskuratorium in Denn-/Dittershausen und koordiniert die insgesamt zwölf Vereine und Verbände.

In Anerkennung ihrer Verdienste wurden ihr in den vergangenen Jahren zahlreiche Auszeichnungen der TSG und der Gemeinde Fuldabrück sowie das Bundesverdienstkreuz verliehen.

Jetzt ist für sie die Zeit gekommen, sich in der Turnabteilung zurückzuziehen und den Platz für eine jüngere Sportlerin frei zu machen. In Jutta Poppenhäger hat sie eine engagierte und motivierte Nachfolgerin gefunden, die als Abteilungsleiterin in die Fußstapfen des Vaters tritt, der selbst den Verein von 1958 bis 1984 leitete.

„Wir haben schon in den letzten zwei Jahren darauf hingearbeitet und ich stehe Jutta weiterhin als Stellvertreterin zur Seite“, verspricht Häfner. (pbü)

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