Anfrage an RP zu Erdgas-Projekten

Stadt bangt um ihr Wasser

Baunatal. Die Stadt Baunatal will vom Regierungspräsidium (RP) wissen, ob Fracking-Projekte Auswirkungen auf die Trinkwasser-Vorkommen innerhalb des Stadtgebiets oder in der südlichen Nachbarschaft haben könnten. Die Informationslage lasse nämlich bislang nicht erkennen, ob Baunatal selbst oder der Bereich des Gruppenwasserwerks Fritzlar-Homberg betroffen sei, heißt es aus dem Rathaus.

Deshalb solle das RP Auskunft darüber geben, ob für die genannten Gebiete Anfragen zur Erschließung von Erdgas-Reservoirs durch das umstrittene Fracking-Verfahren eingegangen sind. Baunatal bezieht den größeren Teil seines Trinkwassers vom Gruppenwasserwerk Fritzlar-Homberg.

Umstrittene Zusatzstoffe

Fracking bedeutet, dass künstliche Fließwege für Gas in undurchlässigem Gestein geschaffen werden, indem Flüssigkeit eingepresst wird, die Risse erzeugt. Zusatzstoffe, denen zum Teil umweltgefährdende Wirkung nachgesagt wird, dienen dazu, diese Risse offen zu halten.

Anträge zur Erforschung der sogenannten unkonventionellen Erdgasvorkommen liegen bereits für Teile Nordhessens und Ostwestfalens vor. (ing)

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