Elternverein bietet 39 Plätze für Kinder unter drei Jahre

Stadt investierte 1,5 Millionen Euro für Kita

Gut gelaunt: Die Kinder der blauen Gruppe frühstücken in ihrem neuen, 45 Quadratmeter großen Gruppenraum. Mit dabei sind Antje Bauer (Fachbereich Bauen im Rathaus, von links) sowie die Mitarbeiterinnen der Leiselzwerge Christina Pelz, Melanie Conrad und Vanessa Höhmann. Fotos: Kühling

Baunatal. Es sind die Jüngsten, die Zwerge, genau gesagt die Leiselzwerge. Sie haben Leben in das neue Haus an der Rembrandtstraße in Altenbauna gebracht. 1,5 Millionen Euro hat die Stadt in die Kindertagesstätte für Kinder unter drei Jahre investiert.

Betreut werden die kleinen Gäste vom Elternverein Vorkindergarten, der den Komplex kostenfrei von der Stadt gemietet hat.

Helligkeit und Transparenz – das ist sicherlich ein Markenzeichen des neuen Gebäudes. Alle Gruppenräume grenzen an eine langgestreckte und voll verglaste Südfassade. Die Kinder haben damit nicht nur freie Sicht in die Natur, sie können zudem durch eine Tür direkt aus ihrem Raum auf die davor liegende Terrasse sowie das Freigelände mit allerhand Spielgeräten stürmen. Zusätzlich wurden in die Wände zwischen Gruppenräumen sowie Waschräumen und Küche kleine Fenster eingebaut. Auch neben jeder Tür zu den Zimmern gibt es Glas. So könne man die Kleinen jederzeit im Auge behalten, erläutert Antje Bauer vom Fachbereich Bauen bei der Stadt Baunatal. Und andersrum können die Leiselzwerge auch mal selbst durchs Fenster zu den Nachbarn rüberschauen.

Stadt und Elternverein stocken mit dem neuen Haus das Angebot in Baunatal für die Betreuung von Kindern unter drei Jahren auf. Zu den 26 Jungen und Mädchen, die in dem inzwischen abgerissenen, alten Haus untergebracht waren und die während der Bauzeit in den Kindergarten Stadtpark gehen mussten, seien 13 weitere Plätze dazugekommen, berichtet Heike Reichert, im Rathaus zuständig für die städtischen Kindergärten. Diese Plätze besetze man aber erst ab dem 1. Januar, da sich die bestehenden Gruppen erst einmal an die neue Umgebung gewöhnen sollten.

45 Quadratmeter sind die Gruppenräume groß, genauso wie ein eigener Bewegungsraum, der einer kleinen Turnhalle gleicht. Auch einen Schlafraum, ein Küche, mehrere Waschräume, Toiletten sowie ein Büro und Abstellräume bietet das Domizil der Leiselzwerge.

Viel Wert sei auf Energie sparende Bauweise gelegt worden, sagt Bauer. So gebe es beispielsweise eine 30 Zentimeter dicke Dämmung. Das Gebäude erreiche Werte fast wie ein Passivhaus.

Die Leiselzwerge bietet künftig auch ein Mittagessen an. Dieses, so Reichert, werde von den städtischen Kitas übernommen.

Heike Reichert jedenfalls ist mit dem neubau sehr zufrieden. Das Haus orientiere sich an den Bedürfnissen von Kinder unter drei Jahre. „Das ist nach den neusten Anforderungen entstanden. So sollte es sein.“ Und mit dieser Auffassung steht die Rathausmitarbeiterin offensichtlich nicht alleine da: Die Kinder in der blauen, gelben und roten Gruppe fühlen sich beim Blick auf das bunte Treiben sichtlich wohl.

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