Stand des Hauptsponsors am Kasseler Friedrichsplatz

3500 testeten während der documenta E-Autos von VW

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Auf gute Zusammenarbeit: Im Februar verkündeten documenta-Geschäftsführerin Annete Kulenkampff (von links) und VW-Werkleiter Thorsten Jablonski sowie Benita von Maltzahn von der VW-Kommunikation im Baunataler VW-Werk die Partnerschaft für die d 14. Foto: Fischer/nh

Kassel/Baunatal. 3500 Interessierte haben während der documenta 14 die Elektro- oder Hybrid-Autos von VW getestet. Diese Zahl nannte jetzt VW-Sprecher Heiko Hillwig nach dem Ende der Ausstellung.

Vier Fahrzeuge standen an dem Stand des documenta-Hauptsponsors am Friedrichsplatz für Probefahrten bereit. Zwei e-Golf, ein e-Up und ein Hybrid-Golf GTE. Die Elektromotoren für die Modelle werden allesamt im VW-Werk Kassel in Baunatal gebaut.

„Wir sind absolut zufrieden“, sagt Hillwig im Gespräch mit der HNA. „Unser Ziel ist erreicht. Wir haben viele Menschen mit der E-Mobilität konfrontiert.“

Zusätzlich zu den Testfahrten habe es noch viele Gespräche an dem VW-Stand zwischen den Mitarbeitern der VW Driving Experience und documenta-Besuchern gegeben, erläutert der VW-Sprecher. Dabei sei es häufig um das Thema Ladeinfrastruktur gegangen. „Es gab viele fachliche Fragen“, so Hillwig.

Hauptsponsor der documenta

VW hatte die Ausstellung als Hauptsponsor unterstützt. Unter anderem stellte der Konzern 17 Fahrzeuge für die Zeit der Kunstschau zur Verfügung. Wie hoch die finanzielle Beteiligung war, dazu äußerten sich die Partner allerdings nicht. Bereits zum vierten Mal engagierte sich VW als Sponsor bei einer documenta. Unter anderem halfen Auszubildende aus dem Baunataler Werk diesmal beim Aufbau des Parthenon der Bücher auf dem Friedrichplatz mit. Darauf bezieht sich die documenta-Pressestelle in ihrem Fazit zu der Zusammenarbeit: „Besonders positiv anzumerken bei dieser Partnerschaft ist die inhaltliche Unterstützung, die Volkswagen geleistet hat“, heißt es. „Dass die Azubis geholfen haben, das wohl populärste Werk der documenta 14, den Parthenon der Bücher, zu bauen, indem im Werk in Baunatal die Bücher eingeschweißt wurden, ist ein starkes Beispiel inhaltlich motivierter Kooperation, die über die finanzielle Unterstützung hinausgeht.“

Immer wieder wurde während der 100 Ausstellungstage aber auch über das Erscheinungsbild des VW-Standes am Friedrichsplatz diskutiert. Manche Besucher kritisierten, dass der Zusammenhang zwischen VW-Präsentation und Ausstellung nicht deutlich wurde. Dem Vernehmen nach hatte die documenta-Leitung aber dem Sponsor untersagt, offensiver – beispielsweise mit einem größeren Pavillon – auf sich aufmerksam zu machen.

Immerhin war ja die VW-Station gegenüber des Presse- und Informationszentrums (früher Leder Meid) auch der offizielle Startpunkt für Shuttle-Fahrten zum Ausstellungsort Ballhaus im Bergpark Wilhelmshöhe.

Offiziell äußert sich VW zu den Vorgaben durch die documenta nicht. Die Präsentation sei genau angemessen gewesen, sagt der VW-Sprecher.

Dank an VW

Für den Shuttle-Dienst bedankte sich die documenta-Leitung in ihrem Fazit jedenfalls ausdrücklich: „Ebenso ist der Shuttle-Service, der vom Friedrichsplatz zum Ballhaus angeboten wurde, ein Beispiel guter Partnerschaft, da so Menschen, die den am weitesten entfernten Spielort sonst nicht gesehen hätten, dies möglich gemacht wurde“, heißt es. 

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