Stadtfest Baunatal: Organisatoren denken über neues Konzept nach

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Ordentlich gefüllt: Nur am Samstagabend kam richtige Stadtfest-Stimmung auf dem Marktplatz auf. Die Mini-Ausgabe des Festes litt unter dem durchwachsenen Wetter. Den neuen Bühnenstandort vor der Sparkasse, hier mit der Band Hells Belles, wollen die Organisatoren wohl beibehalten.

Baunatal. „Wir wollen generell über das Konzept nachdenken.“ Carmen Weimann, Sprecherin des Baunataler Kuratoriums, blickt bereits auf das Stadtfest 2014. Im Sommer wollen sich die Organisatoren mit den Vertretern des Stadtmarketings zusammensetzen und an einer neuen Form der Veranstaltung feilen.

Termin sowie Standorte für die Bühnen und eventuell wieder einen Vergnügungspark - das alles soll auf den Prüfstand kommen.

Geschichte ist damit die kleinere Variante, das sogenannte „anStatt-Fest“, das am vergangenen Wochenende in der City über die Bühne ging. Das Kuratorium hatte sich für diese abgespeckte Form entschieden, weil die Innenstadt derzeit voller Baustellen ist.

Sehr durchwachsenes Wetter mit Regen, Hagel und kühlen Temperaturen sowie die große Marathon-Veranstaltung in Kassel hatten mit dafür gesorgt, dass der Baunataler Marktplatz meist nur mäßig gefüllt war. Lediglich am Samstagabend war das Gelände ordentlich gefüllt.

Grundsätzlich sind sich Weimann und Stadtmarketing-Chef Dirk Wuschko einig, dass es richtig war, überhaupt ein Fest zu organisieren. „Wir haben ein Signal gesetzt. Wir wollen euch was bieten“, sagt Weimann an die Adresse der Baunataler gerichtet.

Und: Die knapp 30 000 Einwohner der Stadt sollen in die Planung für 2014 mehr mit einbezogen werden, erläutert Wuschko. „Die sollen das Fest mitgestalten.“ Laut Weimann gibt es bereits einige Ideen, die geprüft werden sollen. „Es ist aber noch nichts beschlossen.“

„Wir haben ein Signal gesetzt. Wir wollen euch was bieten.“

Carmen Weimann

Möglich ist beispielsweise, dass der Vergnügungspark von der Langenbergwiese an eine andere Stelle rutscht. Weimann könnte sich vorstellen, dass die Fahrgeschäfte direkt auf der Friedrich-Ebert-Allee aufgebaut werden.

Gute Erfahrungen haben die Veranstalter des „anStatt-Festes“ mit dem Standort der Hauptbühne gemacht. Diese war aufgrund der Bauarbeiten am Rathaus von dort weg vor das Sparkassengebäude gerutscht. „Der Standort hat uns sehr gut gefallen“, sagt Weimann. Die Bühne selbst müsse im nächsten Jahr allerdings etwas größer ausfallen, damit Tanzgruppen nicht davor auftreten müssten, um genug Fläche zu haben.

Festhalten will Wuschko auf jeden Fall an dem Kneipen-Festival, das als Ergänzung zu dem Mini-Stadtfest am vergangenen Freitag in zehn Lokalen stattfand. Allerdings solle es künftig vom Stadtfest losgelöst werden, sagt der Stadtmarketing-Chef. „Und möglicherweise gehen wir dann auf einen Samstag.“ Grundsätzlich sei er sehr optimistisch, dass sich das Festival in der VW-Stadt etablieren kann. Wuschko: „Das ist ausbaufähig.“

Von Sven Kühling

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