Parkett wird Anfang August verlegt

Stadthalle Baunatal: Dichtungsring war Ursache für Wasserschaden

+
Rechts die Trennfolie, links der rohe Betonboden: Die Stadthalle Baunatal wird nach dem Wasserschaden saniert. Die quadratischen Kisten sind Boxen für Technikanschlüsse. 

Baunatal. Die Baunataler Stadthalle ist derzeit nicht wiedererkennen: Statt Parkett ist der rohe Betonboden zu sehen, die Bühne ist mit Folie abgeklebt.

Nach dem Wasserschaden im März 2017 wird die Stadthalle nun saniert.

Auch der Grund für den Schaden ist laut Uwe Schenk vom Bauamt Baunatal nun bekannt: Die Ringdichtung, die normalerweise dafür sorgt, dass der Druck in der sogenannten Alarmventilstation konstant bleibt, war defekt. Deshalb ist das Wasser über die Sprinkleranlage in der gesamten Stadthalle verteilt worden. „Auch der Estrich musste raus“, berichtet Schenk.

Da der Boden jetzt sowieso aufgerissen werden musste, wird auch die Infrastruktur auf den neuesten Stand gebracht: Neue Steckdosen und Internet-Kabel zählen dazu. Außerdem werden im Boden der Stadthalle neue Tanks installiert, an die weitere Technik angeschlossen werden kann. „So müssen keine Kabelrollen mehr ausgelegt werden, wenn Veranstaltungen wie die Reisemesse stattfinden“, meint Schenk.

Festkommers des KSV Baunatal als Ziel

Derzeit sind die Arbeiter damit beschäftigt, Trennfolie auszulegen, auf die dann der Estrich kommt. „Das Parkett soll ab 3. August verlegt werden“, sagt Architektin Christina Zenke von der städtischen Bauleitung. Sie und Schenk sind sich einig, dass man mit den Arbeiten gut im Zeitplan liegt. Immerhin soll am 1. September der Festkommers zu 125 Jahren KSV Baunatal in der Stadthalle stattfinden. Dieses Datum sei das zeitliche Ziel, das man sich gesetzt habe.

Nicht nur der Raum für große Veranstaltungen, sondern auch die Kegelbahn und der Konferenzraum unter der Stadthalle sind von dem Wasserschaden betroffen. Dort müssen sowohl die Bodenbeläge als auch die Decken erneuert werden. „Die Lüftungsanlage läuft weiterhin, damit wir Schimmelbildung ausschließen können“, erklärt Hendrick Stümmeler von der Haustechnik.

In etwa 14 Tagen soll das neue Parkett in den Räumen verlegt werden. „Am Anfang hatten wir noch gehofft, das Parkett in der Stadthalle ließe sich retten“, erinnert sich Schenk. Vieles habe man auch vor dem Wasser schützen können, zum Beispiel die Wände und Türen des Konferenzraumes.

Schenk beschreibt die Sanierung der Stadthalle nach dem Wasserschaden als „große Kraftanstrengung. Das kam ja zu den normalen Arbeiten, die wir erledigen, noch hinzu.“ Die neu installierte Alarmventilstation soll dafür sorgen, dass so ein Vorfall nicht wieder passiert.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.