Erlös für Sanierung

Kaufunger Stiftsweihnacht am dritten Adventswochenende

Längst Tradition: Das Gemälde des Kaufunger Hobbykünstlers Horst Gsegnet für die Stiftsweihnacht 2012 zeigt den Blick von der Jakobstraße hinauf zur Stiftskirche. Repro: Ketteritzsch

Kaufungen. Wenn am Freitag, 14. Dezember, die Kaufunger Stiftsweihnacht beginnt, ist zum ersten Mal ein besonderer Stand dabei. „Wir haben seit einigen Jahren versucht, ihn nach Kaufungen zu holen“, sagt Horst Hoffmann.

In diesem Jahr ist es den Organisatoren gelungen. Auf dem Stiftshof und der Freiheit gibt es erstmals Holzkunst aus dem Erzgebirge. Ebenfalls neu dabei ist eine Perlendreherin. Dazu gibt es von Freitag, 14. Dezember, bis Sonntag, 16. Dezember, an den gut 50 Ständen rund um die Stiftskirche allerhand Bewährtes: Keramik, Glaskunst, Schmuck, Kräuter, Klangspielzeug und Korbwaren. Alles ist selbst gebastelt und gebaut, nichts ist gekauft. Das ist den Organisatoren von Gemeinde, Förderverein Stiftskirche und Freiheiter Bürgerverein wichtig. „Wir wollen auch Handwerker, die etwas zeigen“, sagt Peter Schwarze. Das geht nicht immer, beim Besenbinder oder den Klöpplern schon.

Neben Kunst und Handwerk bietet die Stiftsweihnacht an drei Tagen Kultur. In der Stiftskirche und auf der Bühne stimmen die Kaufunger Kantorei, Gospelchor, Schulchöre, der Posaunenchor, der Kaufunger Musikzug und weitere Gruppen auf Weihnachten ein. Die Chöre der evangelischen Singschule Kaufungen laden für den Sonntag in die Stiftskirche ein. Um 16 Uhr beginnt das Adventssingen – zum Zuhören und Mitsingen. „Wir verzichten auf eine Beschallung und setzen nur auf das Kulturprogramm“, erklärt Hoffmann.

Zum Klang der Kettensäge arbeitet Björn Sippel an dem Nachmittag. Er formt Figuren aus Eis. In den vergangenen Jahren waren es ein Adler und ein Schlitten. Den Hauptpreis der Tombola stellt Horst Gsegnet. Der Kaufunger Hobbykünstler hat ein Ölgemälde geschaffen. Der Erlös ist für den Förderverein Stiftskirche bestimmt.

Unterstützung kommt auch von den 150 ehrenamtlichen Helfern. Sie bauen die Stände auf, backen Kuchen und verkaufen Getränke. „Das ist eine Knochenarbeit“, sagt Schwarze. Gerade diese Gemeinschaft mache den Reiz des Marktes aus. „Die Freiwilligen haben Spaß, und der überträgt sich auf die Aussteller.“

Von Anke Laumann

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