Stahl soll Brücken auf A49 stützen: Freie Fahrt für Schwertransporte

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Marode: Die Brücke über die Landesstraße bei Rengershausen, die auch Zufahrt zum Haupttor des VW-Werkes ist, soll abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden. Zuvor wird sie provisorisch abgestützt.

Baunatal. Bald heißt es für Schwertransporte auf der Autobahn 49 wieder: freie Fahrt. Das Durchfahrtverbot für Lastwagen über 44 Tonnen, das im Herbst aufgrund zweier maroder Brücken nahe des VW-Werks verhängt wurde, soll demnächst wieder aufgehoben werden.

Vor allem für Spediteure, die die überschweren Last- und Kranwagen im Fuhrpark haben, bedeutete das Verbot ein Problem. Ihre Fahrer mussten teilweise kilometerlange Umwege über die A 7 in Kauf nehmen.

Die beiden Brücken - einmal über die Zufahrt zum VW-Werk und einmal über die Straße zur Siedlung Buchenloh - sollen zunächst provisorisch durch jeweils eine Mittelunterstützung aus Stahl stabilisiert werden. Das erläutert Reinhold Rehbein, Sprecher des Kasseler Amtes für Straßen- und Verkehrswesen (ASV), das im Auftrag des Bundes für die Autobahnen in der Region verantwortlich ist.

Damit wird sich allerdings am schlechten Gesamtzustand der Brücken nichts ändern. Jüngste Materialuntersuchungen hätten sogar ergeben, dass die Bauwerke demnächst abgerissen und durch neue ersetzt werden müssten, sagt Rehbein.

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