Stahlseile zogen Maibaum in Helsa hoch

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Mit dem Rüstwagen mussten die Helsaer Feuerwehrleute den Maibaum aufrichten. Durch Gewitter und Regen konnte nicht mit Stangen und Muskelkraft gearbeitet werden.

Einer der höchsten Maibäume in der Region steht seit dem Wochenende in Helsa.

Helsa. Das Pferd liegt auf dem Rücken und der Hufschmied bringt in aller Ruhe die neuen Hufe an. Eins von 20 geschnitzten Motiven und Gewerken des Helsaer Maibaums, der am Samstag zum 22. Mal von der Feuerwehr Helsa aufgerichtet wurde. Zuvor weihten die Blauröcke ihr neues Löschfahrzeug ein.

Der Maibaum ist mit seinen 32 Metern einer der größten der Region und glaubt man den Besuchern des Festes, auch einer der schönsten. Denn die kunstvollen Schnitzereien sind einzigartig.

Der rund 1,2 Tonnen schwere Baum konnte auch in diesem Jahr aufgrund der nassen Witterung nicht mit Stangen aufgerichtet werden. Stattdessen kam Feuerwehrtechnik zum Einsatz und die zahlreich erschienenen Besucher erhielten eine Demonstration, was mit dem Rüstwagen technisch alles machbar ist. Über im Boden verankerte Stahlseile wurde der Baum zu den Seiten hin gesichert, und der Seilzug des Rüstwagens zog über eine Umlenkrolle den mit einem großen Maikranz gekrönten Baum in seine Halteverankerung.

Großes Interesse zog auch das neue Löschgruppenfahrzeug vom Typ LF 10 der Helsaer Feuerwehr auf sich. Die Gemeinde musste hierfür 180 000 Euro aufwenden, weitere 99 000 Euro wurden vom Land Hessen beigesteuert. Das allradgetriebene Fahrzeug mit 1200 Liter Wasservorrat wird künftig vor allem bei Tunneleinsätzen an der Autobahn 44 sowie bei Waldbrandeinsätzen im Gutsbezirk Kaufunger Wald eingesetzt werden.

Die Beladung wurde hierfür ergänzt oder umgerüstet, um beispielsweise die vier Doppelflaschenatemschutzgeräte für die Tunnelrettung transportieren zu können.

Das Fahrzeug wird weiterhin für die Ausbildung der Jugendfeuerwehr genutzt, als Teil eines Katastrophenschutzzuges des Landkreises Kassel und im normalen Feuerwehrdienst innerhalb der Gemeinde Helsa.

Von Markus Kothe

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