Pflanzen sollen Lärm abhalten und Spazierweg aufwerten

Stammbäume am Wall

Baunatal. Die nächsten Baunataler Stammbäumchen sollen gleich drei Zwecke erfüllen: An neugeborene Erdenbürger erinnern, einen Spazierweg verschönern und Lärmschutz verbessern. Voraussichtlich im November können Eltern von jungen Baunatalern des Jahrgangs 2013 Bäume zwischen Rengershausen, der Hütt-Brauerei und dem Autobahnkreuz Kassel-West pflanzen.

Die Stämmchen sollen am Fuß des Lärmschutzwalls im Bereich des „Ohrs“ zwischen A 49 und der A 44 gesetzt werden. Nach Angaben von Baunatals Erster Stadträtin Silke Engler ist der kalkhaltige Boden des eigentlichen Walls nicht für Baumbewuchs geeignet.

Die Zahl der Bäume richtet sich danach, wie viele Eltern mitmachen. In den vergangenen Jahren kamen zumeist um die 60 Stämmchen in die Erde. Diesmal ist eine Mehlbeeren-Allee vorgesehen, außerdem soll eine kleine Obstwiese geschaffen werden.

Im Jahr 2000 waren die ersten Stammbäumchen am östlichen Ende des Leiselparks in Altenbauna gepflanzt worden, daraus ist inzwischen ein Wäldchen geworden. Auch beispielsweise am Blottebürgel, beim Holzbürgel, am Hauptfriedhof, im Baunsbergpark und im neuen Wohnquartier Heimbach liefen solche Aktionen schon.

Insgesamt kamen seit dem Start für 834 Kinder Bäume quer durch die Stadt in die Erde. Zur Pflanzaktion gibt es stets Urkunden, welche eine Baumpatenschaft beinhalten, wozu die Pflege und das Gießen bei Trockenheit gehören. Eltern können ihren Stammbaum auch kennzeichnen.

Nach Angaben der Stadt beteiligen sich stets etwa 25 Prozent der frisch gebackenen Eltern an der Aktion. (ing)

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