Standort für Windräder wird untersucht

Fuldatal. Windräder zur Stromerzeugung auf dem „Dicken Kopf“? Die Möglichkeit, auf der Anhöhe zwischen dem Gut Eichenberg und Wahnhausen Strom zu erzeugen, soll der Fuldataler Gemeindevorstand prüfen.

Diesen Beschluss fasste das Parlament auf Antrag von SPD und Grünen einstimmig während der jüngsten Sitzung.

Kostenneutral für die Gemeinde soll die Möglichkeit zum Bau von Windkraftanlagen gemeinsam mit lokalen Energieversorgungsunternehmen und Fachfirmen untersucht werden. Dabei seien Vor- und Nachteile für Bevölkerung und Umwelt darzustellen. Sei der Bau möglich, favorisieren die Fraktionen ein genossenschaftliches Bürgerbeteiligungsmodell.

Die Anhöhe „Dicker Kopf“ sei die einzige Fläche in Fuldatal, die für Windräder infrage komme, betonte Thomas Ackermann (Grüne). Selber vor Ort Strom zu erzeugen, der verbraucht werde, sei für Fuldatal eine Chance. Gegen einen Bau von Anlagen könnte allerdings der Vogelschutz sprechen. Darauf verwies auch Karsten Schreiber (CDU).

Es müssten nicht immer nur Windparks sein, auch Kleinanlagen machten Sinn, betonte Hannelore Hesse (SPD). Strom aus Windkraft produzieren zu können, sei ein gutes Argument, daher stimme auch die FWG zu, sagte Klaus Kreb. Dies tat auch die FDP. (mic)

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