Starker Frost setzte Getreide zu

Hat seine eigene Strategie: Reinhard Vorpahl aus Wolfhagen geht nicht davon aus, dass er die Wintergerste umbrechen muss. Foto: Kessler

Kreis Kassel. Braun und gelb sind momentan die vorherrschenden Farben auf den Gerste- und Weizen-Feldern im Landkreis Kassel. Der Frost im Februar - mit Temperaturen bis minus 20 Grad - hat einigen Getreidesorten zugesetzt. Die Landwirte bangen um ihre Wintersaat.

Solche Temperaturen im Februar seien ja nicht ungewöhnlich, sagt Dierk Koch, Leiter der Versuchsstation des Landesbetriebes Landwirtschaft in Kassel. „Wir hatten aber keine Schneeauflage.“ Die weiße Decke wirkt nämlich normalerweise wie eine Isolierschicht für das Getreide. „Da haben die Bestände sehr stark gelitten“, erläutert Koch.

Der Chef der Versuchsstation, der zudem einen landwirtschaftlichen Betrieb in Baunatal-Großenritte betreibt, hat festgestellt, dass die auf den Feldern schon weiter entwickelten Bestände am stärksten betroffen sind. Der Blattapparat habe sich zum Teil gelb, braun, manchmal sogar rötlich gefärbt. Weniger gut entwickelte Pflanzen haben die Kälte besser verkraftet.

Von Sven Kühling

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