Projekt läuft über mehrere Jahre

Startschuss für Sanierungsarbeiten am Schloss Wilhelmsthal

Der Grottenkanal im Schlosspark Wilhelmsthal: In Kürze sollen hier umfangreiche Sanierungsarbeiten beginnen, um die gesamte Anlage, inklusive Grotte, nach historischem Vorbild wiederherzustellen. Archivfotos: Thiele

Wilhelmsthal. Startschuss für die ebenso umfangreichen wie teuren Sanierungsarbeiten am Schloss Wilhelmsthal. Die Arbeiten an der Grotte und dem Grottenkanal sollen in Kürze beginnen.

Das sagte Staatsministerin Eva Kühne-Hörmann jetzt in Wiesbaden. Allein für den ersten Bauabschnitt sind eine Million Euro eingeplant worden. Schrittweise soll das gesamte Grottenquartier wieder instandgesetzt werden, heißt es aus Wiesbaden. So sollen der Kanal und die Grotte nach historischem Vorbild wiederhergestellt werden. Geplant sei ebenfalls, die Wasserzuführung einschließlich des Flutgrabens zu sanieren und die wertvollen Bleifiguren zu restaurieren.

Wobei hier noch Finanzierungsfragen zu klären sind. Da diese Arbeiten einen erheblichen Millionenbetrag ausmachten, in der Landesverfassung aber eine Schuldenbremse verankert sei, müssten noch Gespräche in der Landesregierung geführt werden.

Ebenfalls noch in diesem Jahr wird mit der Sanierung der beiden Wachhäuser von Simon Louis du Ry begonnen werden. Zunächst sollen Untersuchungen in den Innenräumen erfolgen, um ein Restaurierungs- und Farbkonzept für die weiteren Arbeiten zu erstellen.

Außerdem soll mit der Aufarbeitung der Gaubenfenster im Dachgeschoss begonnen werden. Die Arbeiten an den Wachhäusern werden nach Auskunft der Ministerin aus finanziellen Gründen ebenfalls über mehrere Jahre hinweg laufen.

Zwischen 2008 und 2010 wurden an den Wachhäusern bereits die Außenmauern restauriert sowie die obere Plattform abgedichtet und die Holzfenster aufgearbeitet. (kil)

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