Hochwasser: Feuerwehr hatte keine Einsätze

Staustufe geöffnet, Situation entspannt

Geöffnet: Die drei Klappen der Staustufe sind geöffnet. Das Wasser der Fulda hat freien Lauf.

Fuldatal. Die Gemeinde Fuldatal ist glimpflich davongekommen. Tauwetter und Schneeschmelze führten nicht zu gravierenden Schäden. Die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr verlebten ein ruhiges Wochenende, sagte Gemeindebrandinspektor Karsten Schreiber gestern auf Anfrage.

Auch die zwei potenziell gefährdeten Bereiche, die unteren Lagen von Wahnhausen und die Bundesstraße 3 in Wilhelmshausen, seien nicht überflutet worden. Lediglich den Radweg entlang der Fulda in Wilhelmshausen hatte die Fulda unter Wasser gesetzt. Der Pegel stieg aber nicht bis auf die Höhe der Bundesstraße, dafür fehlten laut Schreiber 20 bis 30 Zentimeter.

Keller sind nach Erkenntnis des Gemeindebrandinspektors nicht vollgelaufen, die Wehr wurde nicht alarmiert. Schreiber: „Das war alles völlig unkritisch und sehr entspannt.“

Einen seltenen Blick auf die Fulda gab es gestern im Bereich der Staustufe Wahnhausen. Nachdem wegen des erwarteten Hochwassers am Samstag zunächst nur die Aufsatzklappen der drei Wehrrücken abgesenkt worden waren, folgten am Sonntag die Klappen, die nach oben gezogen wurden. Damit war der Grundablass geöffnet.

Laut einem Mitarbeiter des Wasser- und Schifffahrtsamtes in Hann. Münden sollte mit dieser Maßnahme verhindert werden, dass Wolfsanger überflutet wird.

Mit dem Effekt, dass die Fulda oberhalb der Staustufe absank und das alte Bett der Fulda zu sehen war. Unterhalb der Staustufe ist der Pegel deutlich angestiegen. (mic/phk)

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