Nachwuchsmusikerin Laura Frohnert aus Wichdorf schreibt Popsongs

In ihr steckt richtig Power

In ihrer Musik versunken: Laura Frohnert (14) aus Wichdorf komponiert Popsongs. Foto:  Wagner

Niedenstein. Wenn sie singt, sind alle anderen still. Denn es ist unglaublich, dass diese kraftvolle und sichere Stimme zu einer 14-Jährigen gehört. Die junge Wichdorferin Laura Frohnert komponiert eigene Popmusik und hat kürzlich den Wettbewerb für Nachwuchsmusiker beim Treysaer Weindorf gewonnen. „Ich war sehr aufgeregt, da die Konkurrenz auch einiges zu bieten hatte. Aber als ich dann loslegte, habe ich alles um mich herum vergessen.“ Der Sieg bescherte ihr einen Auftritt bei der Veranstaltung „Rock für Toleranz“ in Treysa Anfang September.

30 Stücke

Um die 30 Lieder hat die junge Singer-Songwriterin bisher geschrieben, dazu kommen unzählige kleinere Stücke, die noch nicht fertig sind.

Laura Frohnert nutzt jede Gelegenheit, um Musik zu machen. Das war schon so, als sie noch ganz klein war. Ob beim Zähneputzen oder beim Frühstück, überall hörte Silvia Frohnert ihre Tochter singen. Heute sitzt Laura überwiegend in ihrem Zimmer, spielt Keyboard oder Gitarre und lässt die Gedanken schweifen.

Mit ihrer englischsprachigen Musik erzählt sie Geschichten. Sie handeln von ihren Freunden, von Erlebnissen und Gefühlen. Für ihre engste Freundin Sophie hat Laura Frohnert zur Taufe ein Lied geschrieben und es im Gottesdienst vorgetragen. „Ich habe ihr damit gesagt, wie wichtig sie mir als Freundin ist. Sie war total gerührt.“ Noten benötigt Laura Frohnert nicht, die Texte kritzelt sie auf Zettel. Dabei lässt sie sich von ihren Vorbildern, der US-Sängerin Miley Cyrus und der US-Band Lemonade Mouth, inspirieren.

Traum von einer CD

Klar träumt Laura von einem Leben als Musikerin. Besonders eine eigene CD möchte sie gern irgendwann herausbringen. Sie würde sich aber niemals bei einer von Dieter Bohlens Castingsshows bewerben. „Ich kann den nicht leiden, und an die Gewinner der Shows erinnert sich nach zwei Jahren sowieso kein Mensch mehr.“ Da versucht sie es lieber selbst.

Unterstützung findet sie bei ihrer Familie. Ob Mutter Silvia, Vater Bernd oder Bruder Leon, alle sind begeisterte Musiker. Während sich Lauras Eltern irischer Musik zuwenden, mischt Leon am Computer die Musik seiner Schwester.

Als nächstes möchte Laura Frohnert eine Band gründen. „Eine gemischte Gruppe, mit Leuten, die die gleiche Musik mögen wie ich.“ Wer Lust hat, in die Band mit einzusteigen, kann sich via E-Mail melden.

Wenn es mit der Musikkarriere nicht klappt, hat Laura Frohnert noch einen anderen Berufswunsch, „einen realistischen“, wie sie sagt. Sie möchte Journalistin werden. Denn ob Musiktexte oder Artikel, Hauptsache, sie kann ihre Gedanken zu Papier bringen.

Kontakt: leilachocolate21 @googlemail.com

Von Heike Wagner

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