Nordhessen übernehmen 72,5 Prozent

SMA steigt bei Solarhersteller in China ein

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Niestetal. Der Solartechnik-Hersteller SMA kauft sich in China ein. Die Nordhessen übernehmen 72,5 Prozent an der Jiangsu Zeversolar New Energy Co.

Das Unternehmen, das wie SMA Wechselrichter herstellt, gehört mit 450 Mitarbeitern und 31 Millionen Euro Umsatz zu den führenden seiner Branche. Die Zusammenarbeit soll am 1. Januar 2013 beginnen, teilte SMA mit.

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„China wird sich in den kommenden Jahren zum weltweit größten Solarmarkt entwickeln. Bisher war dieser Markt aufgrund seiner lokalen Besonderheiten für uns nicht zugänglich“, begründete SMA-Vorstandssprecher Pierre-Pascal Urbon den Schritt.

Die Beteiligung hat nach SMA-Angaben einen Wert von 40 Millionen Euro. Zur Ermittlung des Kaufpreises werden aber Verbindlichkeiten abgezogen. SMA mit 5500 Beschäftigten setzte in den ersten neun Monaten des Jahres 1,2 Milliarden Euro um. Der Gewinn brach um 36 Prozent auf 81 Millionen Euro ein. (wll)

Fotostrecke: Die Unternehmensgeschichte von SMA in Bildern

SMA: Die Geschichte des Unternehmens in Bildern

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