Erika Reklame in Ihringshausen produziert Schilder, Lichtwerbung und Fahrzeugbeschriftungen

Sie stellen Tüten auf Dächer

Der Name passt zur Farbe: Erika Reklame wurde von dem Firmengründer Erwin Fritz nach seiner Frau Erika benannt. Der Farbton, in dem das Firmen-Logo erstrahlt, heißt Erikaviolett. Fotos:  Wienecke

Fuldatal. „Wir sind immer auf der Suche nach dem Neuen“, sagt Thomas Fritz, Geschäftsführer von Erika Reklame. Das klingt nach einem Erfolgsrezept und ist auch eines: Der Betrieb, den sein Vater Erwin Fritz gründete, besteht bereits seit 60 Jahren und nahm kürzlich noch eine weitere Halle an der Dörnbergstraße in Ihringshausen in Betrieb.

500 000 Euro hat das Unternehmen investiert, um den Wünschen der deutschlandweit ansässigen Kunden noch besser nachkommen zu können. 3000 Aufträge werden im Jahr bei einem Umsatz von 3 Millionen Euro abgewickelt. Vom Aufkleber über das Türschild hin zu Lichtwerbung wie Leuchttransparente und Leuchtskulpturen, Neonreklame sowie Einzelleuchtbuchstaben reicht das Angebot.

20-Meter-Pylonen

Moderner Digitaldruck beschriftet riesige Aluminiumverbundtafeln, in der neuen Halle findet neben der Montage von Leuchtdiodenmodulen (LED) auch die Fahrzeugbeschriftung statt. Frei stehende Werbepylonen werden bis Höhen von 20 Metern gebaut. Auch die 2,50 Meter großen Rieseneinkaufstüten in Papieroptik, die auf den Dächern der Lebensmittelkette tegut stehen, hat der Betrieb dort montiert. Sie wurden aus Kunststoff gefertigt und sind durch Stahlgerippe verstärkt.

Der Umweltaspekt kommt in dem Unternehmen ebenfalls nicht zu kurz. Die Solaranlage mit 230 Fotovoltaik-Paneelen auf dem Dach der neuen Halle sorgt dafür, dass der Betrieb mehr Strom produziert, als er über das Jahr gerechnet verbraucht. „Mit dem Einsatz der LED-Technologie ermöglichen wir unseren Kunden, die Energiekosten ebenfalls zu senken. Ihre Investitionen amortisieren sich dadurch viel schneller“, sagt Thomas Fritz.

Individuelle Lösungen

Selbst individuelle Lösungen, an die sich sonst keiner traue, erarbeitet der Schilder- und Lichtreklameherstellermeister mit seinem Team. Von der Planung bis hin zur Montage erstreckt sich dabei das Aufgabengebiet. Das Einholen von Baugenehmigungen bei Objekten, die größer als ein Quadratmeter sind, und das Einhalten von Vorschriften des Denkmalschutzes kommen oftmals noch hinzu.

Parallel zur ständigen Weiterentwicklung hat sich auch Konstanz bewährt. Der Senior, der täglich noch vorbeischaut, steuert auf sein 50-jähriges Meisterjubiläum zu. Helmut Henkel, der dienstälteste Kundenberater, ist seit über 47 Jahren im Unternehmen.

Für Thomas Fritz ist ein Zwölf-Stunden-Tag nichts Außergewöhliches. Auch am Wochenende findet man den 47-jährigen Vater von drei Söhnen oftmals im Büro.

Von Bettina Wienecke

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