Zehn Jahre Ökumenische Hospizarbeit in Ahnatal

Sterbebegleitung und Trauerkurse

Erika

Zuhause sterben statt im Krankenhaus, das ist der Wunsch der meisten Menschen. Der lässt sich aber nur bei intensivem Einsatz von Angehörigen verwirklichen. Ausgebildete Sterbebegleiter können dabei Kraft geben, entlasten und wertvolle Unterstützung leisten. Vor zehn Jahren ist deshalb in Ahnatal die Ökumenische Hospizarbeit gegründet worden. Initiatorin war die gelernte Krankenschwester und langjährige Ahnataler Gemeindeschwester sowie Lehrerin für Pflegeberufe, Erika Wetzel. Die Weimarerin wirkt bis heute als Koordinatorin der Hospizarbeit Ahnatal. Seit 2004 teilt sie sich die Leitung mit der Sozialpädagogin und ausgebildeten Trauerbegleiterin Katja Zöller.

Unter dem Motto „Zurück ins Leben“ bietet die Ökumenische Hospizarbeit Ahnatal auch ein Trauerkaffee und Trauerkurse. Das Trauerkaffee, ein offener Kreis, ist jeden ersten Montag im Monat von 16 bis 17.30 Uhr im ökumenischen Kirchenzentrum am Kammerberg, Berliner Straße 40, geöffnet. In Trauerkursen mit begrenzter Teilnehmerzahl wird der persönliche Trauerprozess über acht Abende begleitet. Für Angehörige Schwerstkranker besteht die Möglichkeit, Hausbesuche ausgebildeter Mitarbeiterinnen in Anspruch zu nehmen. Ein Dutzend Ehrenamtliche, die einen mehrmonatigen Vorbereitungskurs absolviert haben, stehen bereit. Zwölf Sterbebegleitungen wurden im vergangenen Jahr angefragt. Die Hospizarbeit versteht sich als Ergänzung der medizinischen Betreuung sowie als psycho-sozialer Partner. Träger sind der evangelische Kirchenbezirk Ahnatal und die katholische Kirchengemeinde Herz Mariä. (pbb)

Kontakt: Erika Wetzel, 05609/478, Katja Zöller, 05609/803037.

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