Markt in Oberkaufungen vom 12. bis 14. Dezember – Museum diesmal einbezogen

Stiftsweihnacht wird größer

Winteridylle: Zur zehnten Auflage der Stiftsweihnacht hat der Kaufunger Maler Horst Gsegnet wieder ein Motiv gestaltet. Es zeigt Buden auf dem Hof des Stiftsguts - ganz ohne Besucherandrang. Repro: Ketteritzsch

Kaufungen. Im vergangenen Jahr ist die Kaufunger Stiftsweihnacht fast zum Opfer ihrer großen Popularität geworden. Insgesamt gut 12 000 Menschen drängten sich von Freitagnachmittag bis Sonntagabend im historischen Stiftsareal von Oberkaufungen. Zeitweise war in der Schulstraße und im Stiftshof kaum noch ein Durchkommen, die Auslagen der Händler in Ruhe zu betrachten, war nur schwer möglich.

Bei der zehnten Auflage der Veranstaltung von Freitag bis Sonntag, 12. bis 14. Dezember, die gemeinsam vom Förderverein Stiftskirche, dem Freiheiter Bürgerverein und der Gemeinde Kaufungen zugunsten der Kirchensanierung auf die Beine gestellt wird, soll das anders laufen. „Nach dem überwältigenden Andrang der Vorjahre ist der Markt auf einer größeren Fläche entzerrt aufgestellt“, sagte Mitorganisator Horst Hoffmann vom Förderverein Stiftskirche.

Konkret bedeutet dies: Der Markt, der vor allem wegen seines vielfältigen Angebots an Kunsthandwerk beliebt ist, beginnt diesmal bereits am Regionalmuseum Alte Schule. Sowohl Räumlichkeiten des Museums als auch dessen Außengelände werden nach Angaben Hoffmanns genutzt. Auch eine weitere Neuerung im Jubiläumsjahr der Stiftsweihnacht hat mit dem wachsenden Publikumszuspruch zu tun. Weil in den vergangenen Jahren die Wohngebiete rund um das Stiftsareal von auswärtigen Besuchern hoffnungslos zugeparkt wurden, werden in diesem Jahr erstmals Pendelbusse eingesetzt. Diese fahren vom Festplatz am Kreisel, der zum Parkplatz umfunktioniert wird, und der Straßenbahn-Haltestelle Oberkaufungen-Mitte zum Stiftsareal. Weitere Parkplätze gibt es an der Gesamtschule, am Bürgerhaus Oberkaufungen. Außerdem kann der Firmenparkplatz des Thermometerherstellers Sika im Oberen Struthweg von den Besuchern genutzt werden.

„Die Straßen in den Wohngebieten rund um die Freiheit sind gesperrt und nur für Anlieger frei“, erklärte Hoffmann.

Bühne auf dem Stiftshof

Ansonsten setzt man bei den Vereinen und der Gemeinde wieder auf die bewährte Mischung aus Kunsthandwerk, kulinarischen Köstlichkeiten und Musik. Auf einer Bühne im Stiftshof und bei einem Singen in der Stiftskirche (14. Dezember, 16 Uhr) wird ein weihnachtliches Programm geboten. Öffnungszeiten: Freitag, 16 bis 20 Uhr Samstag, 12 bis 20 Uhr Sonntag, 11 bis 19 Uhr

Von Peter Ketteritzsch

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