Rund 80 Teilnehmer machten beim zweiten Baunataler Walking-Tag des KSV mit – Zwei Streckenangebote

Mit Stöcken durch die Langenberge

Am Start: Gut gelaunt machten sich die 80 Teilnehmer des Walking-Tages auf den Weg durch die Langenberge. Fotos: T. Hartung

Baunatal. „Nun schwingen wir alle mit den Armen ganz weit nach oben“, lautete die Anweisung von Übungsleiterin Birgit Wolf, bevor sich die 80 Teilnehmer des zweiten Baunataler Walking-Tages lang ausstrecken. Das Aufwärmen ist - genau wie bei allen anderen Sportarten - auch beim Walking und Nordic Walking unerlässlich.

Nach etwa einer viertel Stunde war die Aufwärmphase beendet, und die überwiegend älteren Sportler machten sich auf die sechs oder zwölf Kilometer lange Strecke in den Langenbergen. Bereits zum zweiten Mal veranstaltete die Abteilung Ski des KSV Baunatal den Walking-Tag, an dem auch Hubert Zetzmann teilnahm. Der 74-Jährige war mit zwei Stöcken und bequemen Schuhen gut gerüstet für die große Strecke.

Früher hätte er an Volksläufen teilgenommen, heute mache er Nordic Walking, um fit zu bleiben, sagte der rüstige Rentner. Christine (38) und Tobias Jung (36) walken seit eineinhalb Jahren regelmäßig und haben viel Spaß daran. „Der Walking-Tag bietet sich an, um mal eine längere Strecke auszuprobieren“, sagte Christine. Auch Sascha Parotat läuft auf der großen Strecke mit. „Wenn schon, dann richtig“, sagte der 37-Jährige. Er nutzt das Walken als Vorbereitung für einen Halbmarathon, bei dem er in Kürze mitmachen möchte.

Nach dem Start an der Kulturhalle in Großenritte liefen zuerst alle gemeinsam am Wald entlang bis zum Gertrudenstift. Dort trennten sich die beiden Strecken. Während die Läufer der sechs Kilometer über die Wassertretstelle am Forsthaus vorbei und am Waldrand zurückliefen, walkten die Teilnehmer der zwölf Kilometer über Burgberg und Vogelrain, die Langenberge hinunter und über den Grebenhof zurück. Auf beiden Strecken waren Mountainbiker im Einsatz, um die Sicherheit der Teilnehmer zu gewährleisten. Außerdem wurden an festen Stationen Obst und Getränke gereicht.

„Bei jeder Gruppe laufen auch Mitglieder von uns mit“, erläuterte Organisator Jörg Kruse. Das sei wichtig, weil manche Teilnehmer ihre Kräfte überschätzen würden und sonst auf der Strecke blieben, erklärte er. Außerdem sei der ASB für Notfälle vor Ort. Mit dem Walking-Tag verfolgen die Veranstalter übrigens ein ganz bestimmtes Ziel. „Wir wünschen uns eine zertifizierte Walking-Strecke in den Langenbergen“, sagte Jörg Kruse.

Von Tina Hartung

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