Straße von Guntershausen nach Edermünde soll bald fertig sein

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Ortseingang von Guntershausen: Die Straße Richtung Edermünde-Holzhausen wird derzeit umgebaut. Links oben im Bild ist das Marie-Behre-Altenhilfezentrum zu sehen, links unten beginnt der Biolandhof Eisenach.

Baunatal. „Wir werden vielleicht sogar etwas eher fertig.“ Dieser Satz von Bauleiter Bernhard Jäger von der Landesbehörde Hessen Mobil macht den Anwohnern von Guntershausen Hoffnung. Sie können vermutlich schon bald wieder die Straße aus dem Stadtteil heraus Richtung Edermünde nutzen.

Die langjährige Holperpiste wird derzeit vom Landkreis Kassel für 782.000 Euro grundlegend erneuert.

Während der seit Mai laufenden Bauarbeiten war die Verbindung Richtung Holzhausen komplett für den Autoverkehr gesperrt. Lediglich die Zufahrt zum vorgelagerten Biolandhof Eisenach war teilweise noch möglich. Die Erneuerung der maroden Strecke bedeutete gleichzeitig für den Landkreis das größte Straßenbauprojekt im Jahr 2013.

470.000 Euro kommen laut Kreissprecher Harald Kühlborn als Zuschuss vom Land. Die Stadt Baunatal beteiligt sich mit 100.000 Euro, weil sie parallel den Eingangsbereich von Guntershausen modernisiert. Unter anderem gibt es neue Gehwege und eine Querungshilfe für Fußgänger.

„Wir liegen gut im Rennen. Wir wollen so schnell wie möglich fertig werden“, sagt Jäger. Angepeilt war ursprünglich ein Termin Ende August. Wenn es nicht Bindfäden regne, sagt der Bauleiter, werde das Projekt früher abgeschlossen.

Aktuell werden die Anschlüsse an die Feldwege gestaltet und die Bankette auf Vordermann gebracht. „Dann werden noch die Leitpfosten gesetzt.“

Die bisher nur fünf Meter breite Fahrbahn wurde auf 5,50 Meter verbreitert. Die Straße erhalte zudem einen frostsicheren Aufbau, so Kreissprecher Kühlborn. Und die Entwässerung werde grundsätlich neu angelegt.

Die Arbeiten gingen bisher ohne große Probleme über die Bühne. Beschwerden aus der Bevölkerung habe es überhaupt keine gegeben, sagt der Mitarbeiter von Hessen Mobil.

Die große Hitze Anfang der Woche hat den Arbeitern auf der Baustelle zu schaffen gemacht. Nach Angaben des Bauleiter hat die Firma deshalb eine Stunde früher angefangen und eine Stunde früher aufgehört.

Von Sven Kühling

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