DAK-Firmenlauf: Für Nadja Becker und Lars Bersch aus Großalmerode war es 2012 ein besonderes Ereignis

Auf der Strecke fanden sie ihr Glück

Freuen sich auf den Firmenlauf: Die Organisatoren und Sponsoren um Volkslaufwart Norbert Paar (von links), Steffen Sander (Werbeagentur Sander), Holger Weber (Deltha Fitness Studio), Björn Walter (Tool One Production), Jürgen Thomas (Laufladen Kassel), Ralf Schäffer und Uwe Meinold (beide DAK Nordhessen).

Ahnatal. Am Donnerstag, 29. August, geht der DAK-Firmenlauf Nordhessen in seine dritte Auflage. Der Ausrichter, die Volkslaufabteilung des FTSV Heckershausen, konnte bereits jetzt 35 Mannschaftsanmeldungen verzeichnen und hofft auf weiteren Zuwachs der Starterliste.

Dass es bei dem Lauf im Gegensatz zu regionalen Laufveranstaltungen im Rahmen von Wettkampfserien nicht um sportliche Erfolge, sondern um das Miteinander geht, haben die 835 Läufer der vergangenen zwei Jahre bereits bewiesen.

Ganz und gar unvergesslich wird die Ausrichtung des Firmenlaufs 2012 für Nadja Becker und Lars Bersch bleiben. Das Paar lernte sich bei der Sportveranstaltung kennen. Vier Tage vor der diesjährigen Auflage des Firmenlaufes wird das Paar heiraten, im Oktober erwarten sie ihre Tochter.

„Das ist eine ganz besondere Geschichte, die uns freut.“

NOrbert Paar, FTSV-Volkslaufwart

„Das ist eine ganz besondere Geschichte, die uns freut und die zeigt, was solch eine Sportveranstaltung bewirken kann“, meint FTSV-Volkslaufwart Norbert Paar.

Für die 34-jährige Nadja Becker und ihren 43-jährigen Verlobten steht fest, dass sie beim 3. Firmenlauf definitiv wieder dabei sein werden. „Ich werde nicht starten können, aber Lars muss auf die Strecke gehen, damit ich ihn anfeuern kann“, lächelt die werdende Mutter.

Für sie sei es eine Reihe von Zufällen gewesen, bis sie die Liebe ihres Lebens gefunden habe: „Ich wollte eigentlich gar nicht laufen, bin dann aber als Ersatz für einen Kollegen eingesprungen.“ An der Startlinie habe sich Becker weit hinten angestellt, sei dann aber rasch nach vorn gelaufen. Auf der Strecke begegnete ihr Lars Bersch, und die beiden kamen ins Gespräch.

„Im Ziel habe ich Nadja dann aus den Augen verloren. Nur weil ich mir ihre Startnummer gemerkt hatte, war es mir möglich, anhand der Ergebnislisten ihren Namen herauszubekommen“, berichtet Freizeitläufer und Radfahrer Bersch.

So kamen die beiden, die mittlerweile in Großalmerode wohnen, zusammen. Da ist es für das Paar eine Ehrensache, am 29. August dabei zu sein. Und vielleicht wird in ein paar Jahren die junge Familie zu dritt an der Startlinie stehen.

Von Tobias Kisling

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