Projekt von Land und Gemeinde Niestetal

Strecke von Sandershausen nach Landwehrhagen frühestens 2015 erneuert

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Schlechter Zustand: Die Hannoversche Straße in Sandershausen (Bild) und die weiterführende Landesstraße nach Landwehrhagen müssen saniert werden. Wegen Geldmangel hat das Land die Projekte verschoben.

Niestetal. Eigentlich wollte das Land Hessen die Straße zwischen Sandershausen und der niedersächsischen Landesgrenze in diesem Jahr sanieren, doch weil die Staatskasse leer ist, wird der Straßenbau nun aufs kommende Jahr verschoben. Doch auch die Marke 2015 steht noch unter Vorbehalt.

Das eläuterte Horst Sinemus als Sprecher von Hessen Mobil auf Nachfrage. Denn nur wenn im Landeshaushalt 2015 mindestens 100 Mio. Euro für den Landesstraßenbau zur Verfügung stehen werden, sei auch das Projekt bei Niestetal dabei.

Die Sanierungskosten für den 2,6 Kilometer langen Abschnitt belaufen sich auf 1,9 Mio. Euro. Für weitere 1,6 Mio. Euro will das Land die innerörtliche Fortsetzung, die Hannoversche Straße in Sandershausen, erneuern. Hierbei handelt es sich um ein gemeinsames Projekt von Land und Gemeinde Niestetal. Das Land finanziert die Erneuerung der Straße in dem 1,3 Kilometer langen Abschnitt, die Gemeinde ist für Versorgungsleitungen, Gehwege und Straßenbeleuchtung verantwortlich. Auch für diesen Abschnitt steht dem Land das nötige Geld in diesem Jahr nicht zur Verfügung.

Die Sanierung der Hannoverschen Straße sei aus Sicht der Gemeinde gar nicht für 2014 geplant gewesen, sagte Bürgermeister Andreas Siebert (SPD) der HNA. Denn um als Umleitungsstrecke während der Bauzeit zur Verfügung zu stehen, müsse zuvor die Straße „An der Autobahn“ verbreitert werden. Damit werde kommenden Montag, 14. April, begonnen, Ende Juni 2015 solle sie fertig sein. „Ich gehe davon aus, dass alle Absprachen mit Hessen Mobil eingehalten werden und die Erneuerung der Hannoverschen Straße zeitnah nach Fertigstellung der Straße An der Autobahn beginnt“, sagte Bürgermeister Siebert. Dies wäre also frühestens im Sommer 2015.

Die Straße „An der Autobahn“ ist ein Teilstück der Südanbindung des Gewerbegebiets Sandershäuser Berg. Sie wird verbreitert und mit einem Lärmschutzwall versehen. Auch die Leitungen für Kanal und Wasser werden erneuert, der Kreisverkehr wird zu einem Turbokreisel mit größerer Leistungsfähigkeit ausgebaut. Die Gemeinde nimmt dafür 1,8 Mio. Euro in die Hand, das Land stellt davon 517.000 Euro als Zuschuss zur Verfügung.

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