Bürgermeister: Eon Mitte würde Stromkonzession nicht erhalten

Streit um den Strom

Grüne gegen Konzern: Die Öko-Partei demonstrierte am Samstag in Baunatal, wo in der Stadthalle der kommunale Neujahrsempfang stattfand, gegen den großen Elektrizitätsversorger Eon Mitte und für ein Bürgernetz Nordhessen. Mitarbeiter von Eon gaben den Grünen in Diskussionen Kontra. Foto: Fischer

Kreis Kassel. Nun wird heftig gestritten um die Zukunft der Stromnetze von 24 Kommunen im Landkreis Kassel. Die Forderung der CDU, wie bisher Konzessionsverträge mit dem Energieversorger Eon Mitte abzuschließen, weisen sowohl Dirk Stochla, Vorsitzender der Bürgermeister-Kreisversammlung, als auch die Landkreis-SPD vehement zurück. Vorwurf an die Union: Sie hat entweder das Verfahren nicht verstanden oder, so mutmaßt die SPD, will den Bürgern „Sand in die Augen streuen“.

Bei den von der CDU geforderten Konzessionsverträgen käme Eon gar nicht zum Zuge, weil es drei bessere Angebote gab - von Energie Waldeck-Frankenberg, Kassels Städtischen Werken und NBB (Berlin-Brandenburg). Würde man von dieser Reihenfolge abweichen, drohten womöglich juristische Nachspiele.

Die Grünen demonstrierten am Samstag in Baunatal, wo in der Stadthalle der kommunale Neujahrsempfang stattfand, gegen den großen Elektrizitätsversorger Eon Mitte und für ein Bürgernetz Nordhessen. Mitarbeiter von Eon gaben den Grünen in Diskussionen Kontra. (ing)

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