Streit um Stromnetze im Landkreis Kassel dauert an

Silke Engler-Kurz

Kreis Kassel. Der politische Streit um die Zukunft der Stromnetze in 24 Kommunen des Landkreises Kassel dauert an. Während die Grünen den beteiligten Städten und Gemeinden zum Abwarten raten, warnt Baunatals Erste Stadträtin Silke Engler-Kurz (SPD) vor Nachteilen durch Hinauszögern der Entscheidung.

Wolfgang Ehle

Engler-Kurz gehörte zu der Verhandlungsgruppe, die nach einem streng gefassten Ausschreibungs- und Bewertungsverfahren ein Versorgungswerk gemeinsam mit Energieversorger Eon Mitte empfohlen hatte. Die Kommunen sollen 51 Prozent der Anteile halten. Baunatal und Söhrewald zum Beispiel haben schon entsprechend beschlossen, andere Parlamente zögern wegen Beratungsbedarf.

Hintergrund

24 Kommunen des Kreises Kassel haben gemeinsam über ihre Stromnetze verhandelt. Entscheiden muss jedes Parlament für sich. Im Boot:

• die Städte Baunatal, Vellmar, Trendelburg, Immenhausen, Bad Karlshafen, Zierenberg, Grebenstein und Naumburg (ein Stadtteil),

• die Gemeinden Schauenburg, Fuldabrück, Söhrewald, Lohfelden, Kaufungen, Helsa, Niestetal, Fuldatal, Espenau, Ahnatal, Habichtswald, Breuna, Calden, Reinhardshagen, Wahlsburg und Oberweser.

Überall enden die Konzessionsverträge mit dem Energieversorger Eon Mitte (früher EAM) nach 20 Jahren am Silvestertag 2011. (ing)

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