Stromnetz Baunatal: Billiger wird der Strom nicht

Baunatal. Die Stadt Baunatal hat am Montagabend als erste von 24 gemeinsam verhandelnden Kommunen festgelegt, ihr Stromnetz in ein gemeinsames Versorgungswerk mit Eon Mitte zu überführen - bei 51 Prozent kommunalem Anteil.

Das neue Unternehmen soll den Einfluss der Kommunen auf das Stromnetz erhöhen, zum Beispiel im Blick auf mehr Einspeisung erneuerbarer Energien und Versorgung auch bevölkerungsarmer Landstriche. Außerdem soll die Wertschöpfung der Region zugute kommen.

Billiger wird der Strom allerdings nicht werden, da nimmt die in Baunatal federführende SPD kein Blatt vor den Mund. Die 24 Kommunen wollen sich ferner offenhalten, irgendwann selbst Strom zu produzieren und zu verkaufen. Ebenso wäre denkbar, Sparten wie Gas und Wärmeeinzubeziehen. Über den Preis des Stromnetzes, die Baunatal und die anderen Kommunen zurückkaufen, geben die VW-Stadt wie auch Eon Mitte keine Auskunft.

Auch nicht über den Pachtzins, den der Energieversorger künftig zahlen wird. Man habe Vertraulichkeit vereinbart, sagen beide Seiten.

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