Autofahrerin bei Unfall am Dienstag in Wellerode verletzt

Pkw stürzte in den Fahrenbach - Fahrerin kann sich befreien

Söhrewald. Einigermaßen glimpflich ist ein Verkehrsunfall am Dienstagmorgen in Wellerode ausgegangen: Eine 47 Jahre alte Autofahrerin aus Lohfelden war mit ihrem Pkw in den Fahrenbach gestürzt.

Der Wagen blieb auf dem Dach im Bach liegen, der – anders als in der vergangenen Woche – zurzeit glücklicherweise nur wenig Wasser führt. Die Autofahrerin wurde zwar verletzt, konnte sich aber selbst aus ihrem stark demolierten Auto befreien. Nach Zeugenaussagen kroch sie durch die beim Unfall zerborstene Heckscheibe ins Freie. „Es ist ein Wunder, dass die Frau da rausgekommen ist“, sagte Söhrewalds Gemeindebrandinspektor Steffen Waitz der HNA.

Wie die Polizei mitteilte, war es in Höhe des Gasthauses „Zur Söhrebahn“ zu dem Unfall gekommen. Die 47-Jährige war mit ihrem Wagen von Vollmarshausen auf der Kasseler Straße in Richtung Wattenbach unterwegs, als eine 41 Jahre alte Autofahrerin aus Söhrewald von der Rosenstraße nach links auf die Kasseler Straße abbiegen wollte. Dabei übersah sie das Fahrzeug der 47-Jährigen, die Vorfahrt hatte. Beide Wagen berührten sich leicht.

Beim Gegenlenken geriet die 47-Jährige mit ihrem Pkw von der Fahrbahn ab; ihr blauer Mercedes durchbrach einen Zaun, überschlug sich und stürzte einige Meter tief in den Fahrenbach. Dort blieb der Wagen an der Böschung liegen.

Ein Arzt aus Wellerode versorgte die Verletzte am Unfallort. Sie wurde von einem Rettungswagen in ein Kasseler Krankenhaus gebracht. Die 41-jährige Unfallgegnerin blieb unverletzt und kam mit dem Schrecken davon.

Drei Ortswehren im Einsatz

Die Söhrewalder Feuerwehr wurde durch Sirenen alarmiert. 19 Männer und Frauen aus allen drei Ortswehren rückten an. Sie halfen bei der Bergung des Fahrzeugs und der Sicherung der Unfallstelle. In Absprache mit der Unteren Wasserbehörde installierte die Feuerwehr Ölsperren im Fahrenbach, um das ausgelaufene Benzin und Öl aufzufangen. An den beiden Fahrzeugen entstand ein Schaden von 12.000 Euro und 2500 Euro.

Um den genauen Hergang des Unfalls zu rekonstruieren, bittet die Polizei Zeugen, sich zu melden.

Hinweise werden unter Tel. 0561/9100 entgegengenommen.

Von Holger Schindler

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