700 Schüler informierten sich in Baunatal über verschiedene Ausbildungszweige

Auf Suche nach dem Beruf

Windeln wechseln: Gerhild Trömper (von links) erklärt Laura Lazar und Jacqueline Roll anhand einer Babypuppe, wie man ein Neugeborenes versorgt.

Baunatal. Die Wahl des passenden Berufes ist für junge Menschen oft kein einfaches Unterfangen. Auch Laura Lazar (15) und Jacqueline Roll (16) sind noch ein wenig unschlüssig, was ihre berufliche Zukunft betrifft. Die beiden Mädchen waren zwei von rund 700 Schülern der Jahrgänge acht bis zehn, die beim Café Beruf in der Theodor-Heuss-Schule (THS) zu Gast waren, um sich bei Firmen über verschiedene Ausbildungsmöglichkeiten zu informieren.

Zum vierten Mal wurde die gemeinsame Veranstaltung von THS, Erich-Kästner-Schule (EKS), der Baunsbergschule und der Stadt Baunatal durchgeführt. Mitarbeiter und Auszubildende von 23 Firmen, darunter Volkswagen, das Polizeipräsidium Nordhessen und die Bundespolizei, die Handwerkskammer Kassel, die Baunataler Diakonie Kassel und das Hotel Scirocco (Baunatal) waren vor Ort, um die angehenden Auszubildenden über Voraussetzungen und Möglichkeiten für den zukünftigen Beruf zu informieren. Während sich Laura und Jacqueline am Stand der Gesundheit Nordhessen Holding als Hebammenschülerinnen versuchten, erklärte Gerhild Trömper (stellvertretende Leiterin pflegerische Ausbildung) die richtigen Handgriffe beim Wickeln eines Neugeborenen. Den beiden Mädchen ist dabei schnell klar geworden, dass das nicht das Richtige für sie ist. „Ich möchte lieber einen kaufmännischen Beruf erlernen“, sagte Laura. Raphaela Werner (12) und Daria di Mari (12) wollen später einmal Friseurinnen werden. „Ich habe großen Spaß daran, tolle Frisuren zu machen“, erklärte Raphaela und ließ sich von Klassenkamerad Emir Sahin (13) die Lockenwickler reichen, während sie einem Puppenkopf die Haare machte.

Emir möchte später einmal zur Polizei gehen. Das Café Beruf wurde im Rahmen des Bildungsforums Baunatal entwickelt und soll eine gezielte Hilfestellung bei der Berufswahl und der Suche nach einem Ausbildungsplatz bieten. Während der Veranstaltung stand auch Kerstin Müller-Leibold den Schülern mit Rat und Tat zur Seite. Sie arbeitet seit 1. November als neue Übergangsmanagerin Schule – Beruf der Stadt Baunatal.

Von Tina Hartung

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