Stromversorgungswerk von Eon und Kommunen

Suche nach Chef läuft noch

Silke Engler-Kurz

Kreis kassel. Zu einer Personalie im Zusammenhang mit dem neuen Stromversorgungswerk von Eon-Mitte und 16 Städten und Gemeinden im Landkreis Kassel gab Baunatals Erste Stadträtin Silke Engler-Kurz (SPD) gestern bereitwillig Auskunft.

Sie selbst werde nicht Geschäftsführerin der Energie Region Kassel GmbH und Co. KG, sondern bleibe Vize-Bürgermeisterin der VW-Stadt, erklärte Engler-Kurz auf HNA-Anfrage. Dazu, wie der Chef der neuen Firma auf kommunaler Seite gefunden werden soll - etwa über eine öffentliche Ausschreibung des Posten - und ob es bereits Kandidaten gibt, wollte sich Engler-Kurz dagegen nicht im Detail äußern. „Es hat sich in der Sache etwas getan, wir sind am Weiterarbeiten“, so die Kommunalpolitikerin, die zusammen mit Vellmars Bürgermeister Dirk Stochla (SPD) die Verhandlungen mit Eon-Mitte geführt hatte.

Unterdessen haben laut Engler-Kurz die Magistrate und Gemeindevorstände aller beteiligten Kommunen die Gesellschaftsverträge für die kommunale Holdinggesellschaft gebilligt. Diese hält mit 51 Prozent die Mehrheit an dem neuen Versorgungswerk. Die Aufteilung der Gesellschaftsanteile erfolgt entsprechend den Anteilen der Kommunen am gesamten Stromnetz.

Die Verhandlungsführerin rechnet damit, dass die Holdinggesellschaft „in den nächsten drei bis vier Wochen durch eine Beurkundung beim Notar gegründet werden kann“.

Gegenwärtig ist Eon-Mitte noch alleiniger Eigentümer des am 1. Januar 2012 gegründeten Versorgungswerks. Sobald die Genehmigung der Aufsichtsbehörde vorliegt, werde die Holdinggesellschaft den 51-prozentigen Anteil der Kommunen übernehmen, sagte Engler-Kurz. (ket) Foto:  Koch

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