Suedlink: Erdkabel als Alternative

Kreis Kassel. Die geplante Starkstromtrasse Suedlink war am Dienstag das Thema einer Fachkonferenz im Kasseler Kreishaus. Dort wurde über technische und wirtschaftliche Fragen bezüglich einer Erdverkabelung gesprochen.

„Es wurde anhand von Beispielen gezeigt, dass eine Erdverkabelung eine realistische Alternative zu Überlandleitungen ist“, sagte Kreissprecher Harald Kühlborn auf Anfrage der HNA. Die Trasse könne zu großen Teilen als Erdkabel verlegt werden. „Eine Erdverkabelung ist auch nicht wesentlich teurer als Überlandleitungen“, so Kühlborn. Von einer zusätzlichen Bodenbelastung könne nicht gesprochen werden.

280 Vertreter von Kommunen, Landkreisen und Bürgerinitiativen aus den von der Trassenführung betroffenen Regionen nahmen an der Konferenz teil. Als Referenten sprachen Experten zu ökologischen, technischen und wirtschaftlichen Fragen im Zusammenhang mit Erdkabeln.

Unter der Bezeichnung Suedlink soll eine 500 000-Volt-Gleichspannungsleitung Windstrom von der Nordsee nach Bayern transportieren. Die 800 Kilometer lange Leitung, deren Verlauf erst grob geplant ist, soll durch den Kreis Kassel führen und 2022 in Betrieb gehen.

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