Aktive des Espenauer Sportvereins waren im Kostümrausch

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Hoch die Beine: Disco-Schautänze lieferten die Aktiven des SV Espenau am laufenden Band. Nach jedem Aufritt war eine Zugabe fällig, die das begeisterte Publikum forderte.

Espenau. Ein Drache und aufgeplusterte japanische Kämpfer, die mit ihren Geishas – pardon, den Golden Görls – Kung-Fu tanzen: Die Aktiven des Sportvereins waren bei ihrer karnevalistischen Prunksitzung  vor 250 Gästen im Saal des Bürgerecks in Mönchehof in einem wahren Kostümrausch. 

Ebenfalls anwesend waren die „Alten Herren“, die als Astronauten mit dem Raumschiff auf dem Weg zum Mond waren und junge Damen und Männer vom „IQ-Club“ des SV Espenau, die viel Unterwäsche zeigen und mit viel Pepp den Schönheitswahn der Unterhaltungsindustrie durch den Kakao ziehen.

Der Karneval in Espenau lebt von den aufwändigen Bühnenbildern, den flotten Tänzen der „Dancing Sisters“, der „Pinguine“, der „Mini-Mäuse“ und der Tanzmariechen. Und ein Marschtanz darf bei den SV-Sportlern auch mal ganz modern und locker sein: Wie unterhaltsam das ist, bewies Tanzmariechen Jana Burst, die zu einem Hit des gestorbenen Michael Jackson ihre Spagatsprünge machte. Kurz vor Mitternacht machte Jenny Popelar, frisch verheiratete Hofmann, mit ihrem Comeback nach einer Verletzung Lust auf mehr.

Eine Zugabe war fast bei allen Darbietungen Pflicht. Vor allem die „Dancing Sisters“ mit ihrem Showtanz „Zehn kleine Jägermeister“ wurden vom Publikum frenetisch gefeiert. Für das Training der Lachmuskeln waren vor allem Birgit Schmitt und Rüdiger Kühneweg zuständig. Als alterndes Ehepaar lieferten sie sich am Frühstückstisch ein ausdauerndes Wortgefecht, das sich zur Gaudi des Publikums vorwiegend unter der Gürtellinie abspielte.

Von Peter Dilling

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