Jugendliche aus Rothwesten und Wahnhausen gestalteten speziellen Gottesdienst

Tanz, Musik und offenes Feuer

Mit Spaß bei der Sache: Konfirmanden der Kirchengemeinde Rothwesten-Wahnhausen gestalteten einen Jugendgottesdienst. Foto: privat/nh

Fuldatal. „Friends will be friends“, unter diesem Motto haben die beiden Konfirmandengruppen der Kirchengemeinde Rothwesten-Wahnhausen und die Jugendgruppe „Step up“ zu einem erfrischenden Jugendgottesdienst eingeladen.

Auf der letzten Konfirmandenfreizeit unter Leitung von Pfarrer Jens Haußen und Diakonin Susanne Künne wurden die Konfirmanden dazu ermuntert, mal ihre eigenen Ideen und Vorstellungen zu einem Gottesdienst zusammenzutragen.

Nicht nur die Lebenswelt der Konfirmanden sollte sich in dem Gottesdienst widerspiegeln, auch sollten die Jugendlichen ihre eigenen Stärken und Gaben in den Gottesdienst einbringen und auf ihre Weise Gott loben.

Als Thema des Gottesdienstes haben die Jugendlichen „Freundschaft und (Gott)Vertrauen“ gewählt. Als lockeren Einstieg konfrontierten die Konfirmanden die Besucher zu Beginn des Gottesdienstes mit einem Pärchenquiz, das wie viele andere Elemente per Beamer auf die Kirchenwand projiziert wurde.

Liturgisch wurde das Gotteslob von den Jugendlichen durch selbst ausgewählte Musik und einen selbst erarbeiteten und beeindruckenden Tanz gestaltet.

„Ein wesentlicher Bestandteil, ein Höhepunkt des Jugendgottesdienstes, fand sich in einem selbst erarbeiteten Tanz der Jugendgruppe Step up aus Wahnhausen, in den unter anderem Standardschritte und spektakuläre Überschläge mit eingebaut wurden“, meint Susanne Künne.

Für Gänsehaut sorgte der Sologesang von Mila Rieth mit dem Lied Halleluja, begleitet von Florian Gaiser am Klavier und Marc Rehbaum an der Geige. Konfirmandenhelfer Florian Gaiser brachte als Predigtidee den Film „Am seidenen Faden“ mit ein, der sich inhaltlich mit dem Gottvertrauen befasst.

Eine Mitmachaktion, bei der nicht nur die eigenen Freunde, sondern auch die Bevölkerung Japans bedacht wurden, beendete den ansonsten sehr lebendigen und lebhaften Gottesdienst mit einem sehr nachdenklichen Moment.

Auch für das leibliche Wohl wurde gesorgt. Warme Brezeln und Getränke konnten am offenen Feuer vor der Kirche verzehrt werden. Selbst gestaltete Gedichte wurden am Ausgang verteilt, wie zum Beispiel: „Ein Freund ist ein Mensch, der die Melodie deines Herzens kennt, und sie dir vorsingt, wenn du sie vergessen hast.“ (mic)

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