500 Besucher kamen zum ersten Country- und Line-Dance-Festival der Donkey Dancers

Country- und Line-Dance-Festival: Tanz und Taufe im Wilden Westen

Farbenprächtiges: (von links) Sven Brygalla, Mia Löwer, Augustina Ortega, Ulli und Ulli Malz sowie weitere Besucher zeigten sich begeistert von den bunten Perlen und dem ausgefallenen Federschmuck am Stand von Heike Freudenstein (vorn). Fotos: Sommerlade

Fuldatal. Lederhut, Fransenweste und Jeans - schon auf den ersten Blick ist Ute Czap als eingefleischter Country-Fan zu erkennen. „Ich mag alles rund um den Wilden Westen“, sagt die Frau aus Knickhagen.

Dass dazu auch das Country- und Line-Dance-Festival der Donkey Dancers im Knickhagener Fuldafreizeitzentrum gehörte, versteht sich daher beinahe von selbst.

Das passende Outfit für die von der Line-Dance-Gruppe der Freiwilligen Feuerwehr erstmalig organisierte Veranstaltung hatte die Besucherin schnell zusammengestellt. „Ich tanze in der Landfrauengruppe Rothwesten mit. Daher ist mein Fundus an Kostümen entsprechend groß.“

Den Wilden Westen einmal in unmittelbarer Nähe zu erleben, fand auch Jana Stawinoga richtig gut. Mit Cowboyhut und viel guter Laune war die Ihringshäuserin zur Feier gekommen. „Die Idee dieses Festes finde ich super. Schön ist auch, dass das Wetter mitspielt. Da kommt gleich gute Stimmung auf.“

In bester Feierlaune zeigten sich denn auch die übrigen 500 Besucher, die sich auf dem Gelände des originell gestalteten Westerndorfes Knicktowncity tummelten. Ob beim Bullriding, den Line-Dance-Workshops unter der Leitung von „Doc Snuggels“ Wolfgang Reinesberger, den Livemusikdarbietungen der Stimmungsband David & Heart oder an den Ständen des Wild-West-Markts - beim umfangreichen Festivalprogramm war für jeden Geschmack etwas dabei. Das bestätigte auch Besucher Torsten Krüger aus Simmershausen: „Hier kann man unterhaltsame und informative Stunden rund um den Wilden Westen verleben und viel Spaß haben.“

Ein Lob, das die Organisatoren Michael Patzke und Andreas Heinemann gern hörten. „Toll, dass die Veranstaltung so gut ankommt. Die aufwendige Vorbereitung hat sich offensichtlich gelohnt, denn wir haben viele positive Rückmeldungen und lobende Worte über das gelungene Programm erhalten.“

Gut angenommen wurde auch der Festgottesdienst am zweiten Veranstaltungstag. Kein Wunder, denn auch dort gab es mit der „Western-Taufe“ etwas Außergewöhnliches: Die zwölfjährige Laura Balhar aus Hofgeismar ließ sich beim Gottesdienst auf dem Festgelände von Pfarrer Norbert Mecke taufen.

Von Martina Sommerlade

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