Söhre-Schule in Lohfelden öffnete Türen für künftige Fünftklässler und Eltern

Mit Tanz zum Unterricht

Theater in der Schule: Geburtstagskind Sophie (Katharina Spies, vierte von rechts) feiert Party. Weitere Charaktere der von der der 6 b gespielten Szene sind auch Sophies Mutter (Sabrina Macke, vorn) und Geist Brunella (Florian Werner). Die künftigen Söhre-Schüler Finn (von links), Dominik, Josefa und Jonathan schauen interessiert zu. Foto: Wohlgehagen

Lohfelden. Mehr als 150 Grundschüler aus der Region werden im August auf die Söhre-Schule wechseln. Viele der jetzt neun- bis elfjährigen Kinder haben am Samstag mit ihren Eltern und Geschwistern schon einmal Gesamtschulluft schnuppern können.

Bei einem Tag der Offenen Tür wurden die Kinder von ihren künftigen Lehrern und Mitschülern begrüßt, konnten Unterricht miterleben, Spezialfächer kennen lernen und Arbeitsgemeinschaften zusehen. Mitglieder der Schülervertretung führten durch das baulich sanierte und neu eingerichtete Schulgebäude. In der Cafeteria verwöhnte der Förderverein mit Kaffee und Kuchen.

Der Tag der Offenen Tür begann - ganz nach dem Geschmack der Noch-Grundschüler - mit einem Song der „Prinzen“, locker gesungen vom Chor des Jahrgangs fünf. Dann wirbelte die Tanzgruppe der 8 b im Disco-Rhythmus durch die Pausenhalle.

Schulleiter Klaus Michel wandte sich während der Begrüßung auch den Eltern zu: „Heute können Sie Schule bei der Arbeit sehen“, sagte der Pädagoge, der selbst noch Klassenlehrer im Jahrgang neun ist. Axel Theis, Bianka Tiedtke-Albrecht, Volker Müller, Michael Schober und Liane Stephan gehören ebenfalls zum Leitungsteam der Schule.

Unterrichtsangebote

Rechtschreibtraining, Mathe-Lernspiele, Leseförderung oder Bibelfußball waren Unterrichtsangebote, die sich die Grundschüler mit ihren Eltern anschauen konnten. Viel Resonanz hatten die Schüler der 6 b mit Englischlehrer Wolfgang Schlingmann, die Szenen aus einer Geburtstagsparty vortrugen. Bei „Sophies Party“ in perfektem Englisch gab es für die Grundschüler eine deutsche Übersetzung. „Etwas Englisch kann ich schon“, sagte Josefa. Die neunjährige Grundschülerin aus Wattenbach ist „ganz gespannt auf die Söhre-Schule“. Besonders gut gefiel den Kids der Auftritt von Poltergeist „Brunella“, den nur Sophie wahrnehmen konnte.

Schulleiter Klaus Michel nannte am Samstag Gründe, die für den Besuch seiner Schule sprechen: Ein Vorteil sei ihre Wohnortnähe. Außerdem könnten Söhre-Schüler ohne Schulwechsel den Haupt- oder Realschulabschluss, die Versetzung in die gymnasiale Oberstufe oder die Berechtigung für den Besuch weiterführender beruflicher Schulen erreichen. HINTERGRUND

Von Hans-Peter Wohlgehagen

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