Vorbereitung

Märchenball am 30. November: Tanzen mit Aschenputtel

Formationstraining für den Ball: Manfred und Rosi Wenz (von links), Olaf und Monika Maiwald, Ralf Zierenberg und Andrea Jeltsch, Erwin Fuhr und Ulrike Semm-Fuhr, Claus und Ulla Heinemann sowie Thomas Broda und Christina Gleitze-Stümpert. Fotos: Wienecke

Baunatal. Zu den Gruppen, mit denen Burkhard Wagener bei der Tanzsportgemeinschaft Baunatal arbeitet, gehört auch die Formation der TSG. „Ich trainiere sie seit 2008“, sagt er. Mit seiner Hilfe wollen die sieben Paare im Programm des 36.

Baunataler Märchenball-Tanzturniers am Samstag, 30. November, in der Stadthalle in Baunatal glänzen. Gemeinsam mit zehn Vorstandsmitgliedern kümmern sie sich aber auch um die Organisation der Veranstaltung.

„Wenn ich nicht so einen tollen Vorstand hätte, würde ich das nicht machen“, sagt Ralf Zierenberg, der die TSG Baunatal leitet. Die Tanzsportabteilungen des GSV Eintracht Baunatal und des KSV Baunatal haben sich vor 40 Jahren unter dieser Bezeichnung zusammengeschlossen.

Ball-Ereignis in Nordhessen

Der Märchenball mit Tanzturnier findet diesmal unter dem Motto Aschenputtel statt, der Bundesmannschaftspokal der Senioren-II-Sonderklasse mit Teilnehmern im Alter von 46 bis 55 Jahren wird dabei ausgetragen. Das Turnier, dessen Vorrunden am Nachmittag beginnen, wird durch Showeinlagen der TSG und Gäste aus der Märchenwelt und dem Tanzsport ergänzt.

Burkhard Wagener

„Bei uns muss der Vorstand richtig arbeiten“, verrät Ralf Zierenberg. „Auch die Partner helfen mit“, ergänzt er. Jedes Jahr nach dem Turnier, das inzwischen als größter Ball mit offenem Tanzturnier in Nordhessen gilt, wird bereits für das Folgejahr geplant. „Zunächst buchen wir die Stadthalle mit dem Catering des Stadthallenrestaurants“, erklärt der 46-Jährige. Auch die Zusage der Tom Rose Band aus Bielefeld, die seit Jahren für die Turnier- und die Ballmusik sorgt, wird eingeholt.

„Im Mai starten die Anfragen bei den Sponsoren“, erläutert Ralf Zierenberg. Aus Spenden, dem Verkauf von Anzeigen im Programmheft und dem Kartenverkauf muss ein Budget von über 6000 Euro für Gagen, die Honorare der fünf Wertungsrichter und die Dekoration aufgebracht werden. „Das ist uns bisher auch gelungen“, sagt der Kassierer Karl Wagner. Er nimmt ab August mit den Stammgästen Kontakt für den Kartenvorverkauf auf.

Pressewart Claus Heinemann druckt die Plakate und die Eintrittskarten, er gestaltet auch die Programmhefte. Ein Team um Martha Esser kümmert sich um den adventlichen Bühnenschmuck und die Tischdekorationen.

Das Vorstandsteam und die Tänzer beginnen am Morgen des Turniers mit dem Schmücken der Weihnachtsbäume und dem Aufbau der Sektbar. Die Turnierfläche muss laut Vorschrift 18 mal zwölf Meter groß sein. Andrea Jeltsch übernimmt das Schminken und das Frisieren mit Kolleginnen.

Nach dem Ball muss die Stadthalle, die Vereine einmal im Jahr kostenfrei nutzen können, besenrein hinterlassen werden. „Alle helfen mit, um 3.30 Uhr schließe ich dann meistens zu“, sagt Ralf Zierenberg. Wenig später beginnt dann die neue Planung.

Von Bettina Wienecke

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.