OSC Vellmar: Angebot richtet sich an Mütter, Väter und auch Omas – Noch Teilnehmer gesucht

Tanzen mit dem eigenen Kind

Taktgefühl durch Tanz: Sichtlich Freude haben die Kinder beim kindgerechten Tanzunterricht mit ihren Müttern, der seit einigen Monaten vom OSC Vellmar angeboten wird. Angeleitet werden sie von Trainerin Ute Hehl (im roten Shirt), die den Takt vorgibt. Foto: Brandau

Vellmar. So richtig weiß der kleine Luke noch nicht, was er da gemeinsam mit seiner Mutter im Trainingscenter des Obervellmarer Sportclubs (OSC Vellmar) alles macht. Kann er auch nicht, denn er ist erst zweieinhalb Jahre alt. Dennoch macht es ihm sichtlich Spaß, wenn er immer mittwochs zwischen 15.30 Uhr und 16.15 Uhr die anderen Kinder trifft, die ebenfalls am Mutter-Kind-Tanzen teilnehmen.

Die Idee dazu hatte Ute Hehl. Sie ist Trainerin und verantwortlich für die Kinderarbeit der 300 Mitglieder zählenden Tanzsportabteilung des Obervellmarer Sportvereins.

„Während eines Lehrganges in Südhessen habe ich von der Möglichkeit der tänzerischen Betätigung von Müttern und Kleinkindern gehört“, erzählt die junge Frau. Bereits im Mai sei dann auch in Vellmar eine Gruppe gegründet worden, in der mehr oder weniger regelmäßig etwa sieben Betreuungspersonen mit Kindern mitmachten.

Es seien nicht nur Mütter, sagt Ute Hehl ausdrücklich, denn mit den Kleinen könnten auch Omas, Väter, Tagesmütter oder ältere Geschwister zu den Übungsstunden kommen. Ziel sei es, die Kinder an den Tanzsport heran-zuführen. „Wir wollen ihnen die Basisfähigkeiten wie Koordination und Rhythmus beibringen, und natürlich spielt dabei die Bewegung eine sehr wichtige Rolle“, sagt Hehl.

Genau so sieht das auch Nadine Birkelbach. Sie ist mit Söhnchen Luke gekommen, um gemeinsam mit dem Zweieinhalbjährigen an dem neuen Angebot teilzunehmen. „Es macht mir ebenso viel Spaß wie meinem Sohn“, bestätigt die Mutter. Vor allem, wenn Lieder gesungen würden oder mit Luftballons spielerisch getanzt werde. „Ich tanze selbst auch gern, aber in erster Linie gehe ich wegen meines Sohnes zum Tanztraining.“ Man könne auch auf diese Art kind- und altersgerecht Sport treiben und sich fit halten. Fußball oder andere Ballsportarten, die Jungs üblicherweise ausübten, könne ihr Sohn auch später noch spielen“, meint die 36-Jährige augenzwinkernd.

Und tatsächlich, sobald die anderen Kinder auf dem Parkett sind, wirkt auch Lukas wie ausgewechselt. Gemeinsam laufen und toben sie durch die Halle, machen Spiele mit farbigen Teppichen oder bunten Luftballons und bewegen sich zu Liedern, die sie bereits aus dem Kindergarten kennen.

Die Trainerin hofft jetzt, dass noch mehr Kinder mit ihren Betreuungspersonen das neue Angebot annehmen.

Kontakt: Wer Interesse hat, kann sich mit Ute Hehl unter 0 56 74/51 62 in Verbindung setzen.

Von Werner Brandau

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