Stadt will Nahversorger in Niedervellmar

Tegut prüft Lädchen statt Markt

Vellmar. Gibt es doch noch Hoffnung, dass die Versorgung Niedervellmars mit Lebensmitteln und anderen Dingen des täglichen Bedarfs aufrechterhalten bleibt?

Die Supermarktkette Tegut will nach der für Anfang Dezember angekündigten Schließung ihres Markts an der Triftstraße jedenfalls laut Pressesprecherin Andrea Rehnert prüfen, ob in Niedervellmar der Betrieb eines „Lädchen für alles“ rentabel sein kann.

Man reagiere damit auf den Wunsch von Bürgermeister Dirk Stochla, nach Lösungen für die Nahversorgung in Vellmar zu suchen, teilte Rehnert mit. Das Geschäftsmodell des „Lädchen für alles“ ist von Tegut entwickelt worden. Dabei sucht das Unternehmen einen kommerziell oder auch gemeinnützig arbeitenden Betreiber, der das wirtschaftliche Risiko trägt und von Tegut beliefert wird. Das Geschäft mit abgespecktem Sortiment soll zugleich als sozialer Treffpunkt dienen und möglichst weitere Dienstleister beherbergen. Von der Stadt oder Gemeinde wird Unterstützung erwartet.

Zunächst werde Tegut prüfen, ob sich der Standort für dieses Konzept eigne. Das könne drei Monate dauern. Eine Weile wird Niedervellmar daher auf jeden Fall ohne Nahversorgung mit Lebensmitteln dastehen. (pdi)

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