Schaub: Tempo 70 auf Umgehungsstraße chancenlos

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Manfred Schaub

Auf der Großenritter Umgehungsstraße werde zu schnell gefahren – darüber klagen viele Bürger des Stadtteils, darunter der frühere CDU-Stadtverordnete Heinrich Hellmuth.

Er stellt dem Baunataler Rathaus die Frage, warum anderswo Kreuzungen auf Bundesstraßen mit Tempo 70 gesichert würden, auf der Umgehung Großenritte aber vom Friedhof bis kurz vor Besse 100 km/h erlaubt seien. Schließlich seien schon schwere Unfälle passiert. Unsere Redakteurin Ingrid Jünemann sprach darüber mit dem Baunataler Bürgermeister Manfred Schaub.

Herr Schaub, warum gilt auf der Umgehung trotz zweier Einmündungen und der Zufahrt zum Sonnenhof Tempo 100?

Schaub: Wir hätten gern eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 70 Kilometer pro Stunde. Das haben wir auch in Schreiben an Hessen Mobil (zuständige Straßenverwaltung, d. Red.) gefordert. Doch der Wunsch wurde abgelehnt.

Mit welcher Begründung?

Schaub: Hessen Mobil und ebenso die Polizei sagen, es gebe keine Unfallhäufigkeit auf der Umgehungsstraße. Außerdem seien die Unfälle, die dort passiert sind, nicht auf Tempoverstöße zurückzuführen. Deshalb wurde eine Geschwindigkeitsbegrenzung bei der jüngsten Verkehrsschau erneut abgelehnt.

Es gibt auch Klagen über zu starken Verkehr und Raserei auf der Elgershäuser und der Besser Straße, die nach dem Bau der Umgehung zur Hauptachse Großenrittes wurden.

Schaub: Hier sind wir schon vor dem Beschwerdebrief von Heinrich Hellmuth tätig geworden. Es ist bereits angeordnet, dass unser Geschwindigkeitsanzeigegerät in dem Bereich installiert wird, um nicht nur das Tempo, sondern auch die Verkehrsdichte festzuhalten. Anhand der Ergebnisse werden wir dann entscheiden, ob dort etwas geändert werden muss.

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