Projekt Schule und Verein: FSK Lohfelden und Regenbogenschule ziehen positive Bilanz

Tennisstunden kamen an

Schnuppertraining nach Schulschluss: Tennislehrer Sven Kircher vermittelte den Viertklässlern der Regenbogenschule in Lohfelden die Grundlagen des weißen Sports mit dem gelben Ball. Fotos:  Wohlgehagen

Lohfelden. Das Projekt „Schule und Verein“ der Freien Sport- und Kulturgemeinde Lohfelden (FSK) und der Regenbogenschule ist in dieser Woche zu Ende gegangen. Die sportlichen Nachmittagsangebote mit Übungsleitern aus den Vereinssparten Schach, Tennis, Tischtennis und Turnen wurden von 75 Grundschülern der 4. Klassen begeistert aufgenommen. Der Sportverein und die Schule zogen jetzt ein positives Fazit über ihre einjährige Zusammenarbeit.

„Auf die hohen Teilnehmerzahlen beim Schach und Tischtennis sind wir besonders stolz“, sagte Dr. Dieter Matthay, der das Projekt für die FSK betreut hat. Inhaltlich habe sich das Konzept an das vom Landessportbund Hessen erarbeitete Förderprogramm des Landes für breiten- und freizeitsportliche Angebote angelehnt, sagte der stellvertretende FSK-Vorsitzende. Finanziert wurden die Kurse jedoch vom Verein allein, weil das Kultusministerium zuvor die Mittel gekürzt hatte. Einzig der Tennisbezirk habe die Kosten der Einführungsstunden getragen, sagte Dr. Matthay.

Die Grundschüler sollten während der insgesamt auf zehn Stunden nach Schulschluss verteilten Kurse sehen, welche Sportarten es gibt und sich für den Sport öffnen.

Langfristig Früchte tragen

Wie gut das Sportangebot bei den Kindern ankommt, merkt man beim Tennistraining auf der Anlage am Quellenweg. Den Kindern um Tennislehrer Sven Kircher (24) macht es sichtlich Freude, die Grundzüge des weißen Sports zu erlernen: Nach dem positiven Durcheinander beim Aufwärmen stehen in der abschließenden Stunde noch einmal Ballgefühl-Übungen und Vorhandschläge auf dem Programm.

Dr. Matthay ist davon überzeugt, dass die Kooperation mit der Regenbogenschule für den Sportverein und auch für die Gemeinde Lohfelden langfristig Früchte tragen wird. „Auch wir hatten diesen Zuspruch nicht erwartet“, sagte Horst Kilian für die Regenbogenschule. Der stellvertretende Schulleiter hält eine Fortsetzung der Zusammenarbeit mit dem Sportverein und seinen Übungsleitern „gerade im Hinblick auf den späteren Übergang zur Ganztagsschule“ für wünschenswert. (ppw)

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