350 Besucher kamen zum Basar der Familienbildungsstätte Sternschnuppe in Vellmar

Tierfiguren und ein Puzzle

Wurden direkt fündig: Johanna Baumgärtner kaufte mit ihrem Sohn Hugo (5) bei Martina Schaumburg (links) ein. Foto: C. Hartung

Vellmar. „Können wir hier am Preis noch was machen“, schallte es durch die Räumlichkeiten der evangelischen Kirchengemeinde der Johanneskirche in Vellmar. Am Sonntag veranstaltete dort die Familienbildungsstätte und das Familienzentrum Sternschnuppe einen Kinderbasar mit allerlei Second-Hand-Artikeln.

„Wir organisieren zwei Mal im Jahr einen solchen Basar“, erklärte Marga Stietz-Krüger, Leiterin der Sternschnuppe. „Wir haben ganz viele Stammkunden, die schon gleich am ersten Tag, an dem man die Tische reservieren kann, bei uns anrufen. Diesmal sind aber auch viele dabei, die zum ersten Mal hier verkaufen“, weiß Stietz-Krüger.

An 40 Ständen tummelten sich etwa 350 Gäste, die nach günstigen Schnäppchen für ihre Jüngsten suchten. „Wir sind gerade erst angekommen und Hugo hat schon ein Spiel gefunden, das er gerne haben möchte“, sagte Johanna Baumgärtner, die mit ihrem fünfjährigen Sohn zum Basar gekommen war. „Die Preise hier sind sehr fair. Ich handele nicht gern, sondern bezahle einfach den Preis, der an der Ware steht“, erzählte die Mutter. Bereits vor der Eröffnung standen die Kunden Schlange, um die besten Kleidungsstücke und Spielsachen zu ergattern. „Wir sind sehr zufrieden. Es war über die zwei Stunden richtig viel los an den Ständen“, sagte Marga Stietz-Krüger. Yannick (11) bot zum ersten Mal seine alten Spielsachen auf dem Basar an. „Manchmal ist es schwierig, zu entscheiden, was man wirklich nicht mehr will. Aber dann kann man sich von dem Geld ja wieder neue Sachen kaufen“, sagte der Junge und verhandelte mit seiner Kundschaft. Auch Martina Schaumburg aus Ahnatal hatte sich einen Tisch gemietet,um die ausrangierten Spielsachen ihrer Kinder anzubieten. Pixi-Bücher, Tierfiguren, Puzzle und allerhand Spiele lagen auf ihrem Verkaufstresen. „Meine Kids sind nun zu alt, um mit den Dingen zu spielen. So kann man wieder Platz für neue Sachen schaffen“, sagte Schaumburg, die sehr zufrieden mit dem Ergebnis war. Parallel zum Kinderbasar fand rund um die Kirchengemeinde das Stadtteilfest statt. „Das ist jetzt zufällig auf den selben Tag gefallen, aber für unseren Basar war das sehr vorteilhaft“, sagte Stietz-Krüger. So seien nochmal mehr Besucher gekommen. (phc)

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