Wirtschaftsmesse: Tipps für Eigenheim sehr begehrt

Wohl bekomm´s: Beate Schmid, Adelheid Treu und Denise Salzmann (von links) verwöhnen Henner Albert aus Hertingshausen mit Leckerem aus dem Vorwerk-Thermomixer. Vorwerk betreibt ein Kochstudio im Großenritter Gewerbebetrieb. Fotos:  Dilling

Baunatal. Der Winter ist kalt, die Stromnachtspeicherheizung alt. Olga und Iwan Kolb aus Altenbauna wollen Energie sparen. Eine Pelletheizung soll her. „Das gibt auch behaglichere Wärme“, sagt Olga Kolb.

Das Paar gehörte am Wochenende zu den zahlreichen Besuchern der Bau- und Wirtschaftsmesse in der Rundsporthalle, die sich gezielt nach Anregungen zur Sanierung oder Verschönerung ihres Eigenheims umsahen. Weit über 1000 dürften es an den beiden Tagen gewesen sein.

„Wir haben eine gute Resonanz“, sagt Gartenbauer Uwe Wolf aus Großenritte und fügt hinzu: „Die Leute kommen zielgerichtet und mit klaren Vorstellungen.“ So sieht das auch Jörg Vössing von der Baunataler Fenster- und Rollladenfirma Heim und Haus. Man habe schon 30 neue Kundenkontakte in den Büchern, sagt er.

„Die Resonanz ist sehr gut“, sagt Rüdiger Klene von der gleichnamigen Baunataler Heizungsfirma. „Das Thema Energiesparen zieht an, seit das Heizöl immer teurer geworden ist, berichtet Klene. Trotz Eiseskälte hat auch Gartenbauer Wolf viel Publikum. Thomas und Karolin Triebe, die mit ihren beiden Kinder an den über 40 Ständen vorbeischlendern, holen sich bei ihm Tipps für die Gestaltung ihres Gartens. Der ist derzeit Baustelle. Wegen der Kälte ruht die Arbeit an ihrem Neubau momentan. Aber für das Frühjahr will das Ehepaar gerüstet sein. „Hier kann man sich viel ausgiebiger beraten lassen als in der Arbeitswoche im Geschäft“, sagt Thomas Triebe.

Am Stand des Naturstein-Spezialisten Frankfurth-Siebert, der auf der Messe neue, großformatige Fliesen ausstellt, meißelt Marvin Siebert Buchstaben in einen Stein, um Publikum anzulocken. „Die Resonanz ist in Ordnung. Wir haben viele Kundenadressen aufgeschrieben“, sagt Ellen Frankfurth.

Peter Hammerschmidt, Präsident der Baunataler Wirtschaftsgemeinschaft, zog am Sonntagnachmittag eine positive Bilanz der Messe. Es komme nicht so sehr auf die Besucherzahlen, sondern auf die Qualität der Kontaktgespräche mit künftigen Kunden an, sagte er. Von denen habe es viele gegeben.

Mit der Messe wolle die Wirtschaftsgemeinschaft ein Zeichen setzen, dass der Mittelstand ein dauerhafter Motor der Region sei, hatte Hammerschmidt zur Eröffnung gesagt. Bei den „Global Playern“, wie beispielsweise Volkswagen, wisse man nicht, ob der Aufschwung langfristig so weitergehe. (pdi)

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